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Das Geheimnis der blauen Flamme – Warum Profiköche Gasherde bevorzugen

Auf der ganzen Welt gibt es verschiedene Kochschulen. Kochen ist eine Kunst für Gaumen, Nase und Augen. Jeder Profikoch hat seinen eigenen Stil und seine eigenen Lieblingsgeräte. Doch bei einem Gerät sind sie sich fast alle einig. Viele Profiköche bevorzugen Gasherde. Doch warum ist das so?

Kochen mit Gasherd im Überblick:

Vorteile:
– Sehr hohe Temperaturen
– Sofortige Hitze
– Flüssigkeit verdampft sofort
– Schnellere Bräunung des Gargutes
– Genaue Kontrolle über die Temperaturzufuhr

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Nachteile:

– Schlechte Töpfe und Pfannen sind ungeeignet
– Verbrennungsgefahr durch offene Flamme
– Sicherungssysteme sind notwendig

Heiß, heißer, Gasherd

Zuerst muss noch geklärt werden, woher das Gas kommt – gibt es einen Anschluss in der Küche oder muss man jedes Mal eine neue Gasflasche anschleppen? Gasflaschen sind zwar schwer, trainieren aber Arme und Rücken: lecker kochen und Muskeln, wer will das nicht? Das Interessante an Gasherden ist, dass die Temperaturen präzise kontrollierbar sind. Du kannst genau einstellen, wie groß oder klein die Flamme sein soll. Die Temperaturzufuhr wird per Knopf sofort verändert. Die direkte Flamme ermöglicht höhere Temperaturen, was das Anbraten in Pfannen leichter macht und jedes Steak perfekt gart. Dadurch, dass die Bräunung der Lebensmittel so schnell möglich ist, tritt kein Kocheffekt ein und somit verlieren die Lebensmittel nicht soviel Flüssigkeit wie auf elektrischen Herden. Das ermöglicht perfekt gegartes Fleisch und Gemüse, welche ihre Struktur und Nährwerte erhalten. Die Bildung von Röstaromen ist ebenfalls einfacher und macht jedes Gericht zum Highlight.

Keine Angst vor Feuer oder Gas

Wer professionell kocht, hat keine Angst vor großen Flammen in der Pfanne. Wenn Scampi in Butter geschwenkt werden und mit feinem Cognac in der Pfanne flambiert werden, dann ist das ein Spektakel für jeden Beobachter und ein Fest für jeden Genießer. Die Nachteile eines Gasherds liegen auf der Hand: Man arbeitet mit offener Flamme und kann schnell ein naheliegendes Geschirrtuch anzünden. Gerade Profiköche die auf Hochtouren in einer vollen Küche arbeiten, müssen mit der Gefahr umgehen können, damit nicht die ganze Küche oder sogar der Koch in Flammen stehen. Lange Haare oder ein langer Bart sind hierfür wenig geeignet, genauso wenig wie schlechte Pfannen oder Töpfe. Diese verteilen nämlich die Wärme nicht gleichmäßig und so kann es passieren, dass die Flamme den dünnen Boden durchbrennt – also immer mit gutem Geschirr kochen, wie etwa Pfannen mit dicken Böden aus Aluminiumguss oder Gusseisen! Auch sollte man aufpassen, dass der Herd stets aus ist, damit das Gas nicht den Raum füllt und die Küche in die Luft geht – und Silvester in diesem Jahr unfreiwillig vorverlegt wird. Vorsicht ist also angesagt und Sicherungssysteme sind für gewöhnlich vorhanden, um eine Explosionsgefahr zu vermeiden.

Kochen ist mit Feuer verbunden

Profiköche kochen mit Feuer und nicht mit Strom. Zwar kann man gut mit elektrischen Herden kochen, doch ein Gasherd bringt das gewisse Etwas. Wer jedoch Kinder im Haushalt hat oder ungern mit offenen Flammen umgeht, sollte sich doch lieber gegen den Gasherd entscheiden. Für den Geschmacksfanatiker aber sollte ein Gasherd in der Küche vorhanden sein.

Fotocredit: stockyimages – Fotolia

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