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DIY Küchenrenovierung: Wie kann ich die Küchenfarbe ändern?

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Es muss nicht immer eine neue Küche sein. Eine alte Küche kann durch einen neuen Anstrich oder andere einfach Kniffe ganz schnell und einfach in ein neues Schmuckstück verwandelt werden. Die DIY-Küchenrenovierung ist nicht nur was für begabte Handwerker. Mit unseren Tipps und Tricks geht das auch für Küchenbesitzer mit zwei linken Händen im Handumdrehen!

Küchen neu streichen

Moderne Küche in Lila. Foto: rational einbauküchen

Moderne Küche in Lila. Foto: rational

Eine einfache und vielseitige Variante, um die Küchenfarbe zu ändern, ist ein neuer Anstrich. Das Anstreichen von Küchenfronten und Küchenschränken klingt zunächst nach viel Arbeit, ist im Grunde aber sehr einfach.Zudem kannst du mit unterschiedlichen Materialien, Farben und Lacken spielen. Holzfronten können beispielsweise gereinigt, leicht angeschliffen und lasiert werden. So stellst du sicher, dass das Holzmuster noch zu sehen ist.

Küche streichen – Schrittanleitung: 

  1. Entferne zuerst die Griffe und Knöpfe
  2. Reinige die Küchenmöbel gründlich und stelle sicher, dass keine fettigen Rückstände mehr vorhanden sind. Das gelingt besonders gut mit einer Mischung aus Salmiakgeist, Wasser und Spülmittel.
  3. Bessere Schäden an den Oberflächen mit geeignetem Lackspachtel aus
  4. Schleife die Oberflächen an und reinige diese noch einmal gründlich bis kein Staub mehr vorhanden ist
  5. Stelle fest, dass die Küche gut abegeklebt ist, damit die Farbe auch nur dort landet, wo sie sein sollte.
  6. Jetzt geht es ans Streichen: Trage die Farbe mit einem Pinsel Schicht für Schicht auf bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Eventuell solltest du auch eine Grundierung auftragen, damit die Farbe besser hält und intensiver ist.
  7. Lege genug Zeit für die Trocknung der Oberflächen ein
  8. Nach mindestens 12 Stunden Trocknungszeit kannst du bei Bedarf noch eine Versiegelung auftragen.

 

Küchenfronten mit Klebefolie erneuern

IKEA-Küche mit Dachschräge, Ikea

Küche mit Dachschräge, Foto: Inter IKEA Systems B.V.

Weniger Aufwand und einen genau so großen Effekt bieten Klebefolien. Eine Küche, die aus der Mode gekommen ist, lässt sich damit ganz einfach zu einem Schmuckstück verwandeln. Passende Folien gibt es bei unterschiedlichsten Anbietern. Beim Kauf solltest du aber darauf achten, dass die Zuschnitte auf jeden Fall der Größe deiner Fronten entsprechen.

Klebefolie aufbringen – Schrittanleitung: 

  1. Reinige die zu beklebenden Oberflächen. Es ist wichtig, dass diese trocken sowie fett- und staubfrei sind.
  2. Vergleiche noch einmal die Maße der Klebefolie und der Fronten. Bei Bedarf schneide die Folie zu. Falls du Klebefolien mit einem Muster verwendest, achte auch auf die richtige Reihenfolge.
  3. Halte die Folie an den oberen zwei Ecken auf Spannung lege die Folie an die Oberkante der Fronten an. Nun kannst du die Folie abziehen und vorsichtig anddrücken. Streiche die Folie dazu von oben nach unten galt5t.
  4. Falls Falten oder Bläschen entstehen, ziehe die unsauberen Teile ab und streiche die Folie noch einmal glatt.
  5. Wenn alles so sitzt, wie du es möchtest, drücke die Folie noch einmal fest an – vor allem an den Randbereichen

Fronten und Griffe der Küche austauschen

Küche mit neuen Holzfronten; Foto: IKEA Möbelvertrieb OHG

Neue Küchenfronten

Eine weitere Möglichkeit ist der Austausch der Fronten. Die meisten Küchenhersteller haben verschiedene Küchenfronten in ihrem Sortiment. So lassen sich veraltete oder verkratzte Fronten ganz einfach durch neue Fronten in verschiedenen Farben und Materialien austauschen. Die meisten Küchensysteme setzen sich aus genormten Bauteilen zusammen, weshalb der Austausch grundsätzlich gar kein Problem darstellt. Alternativ können auch Fronten nach Maß angefertigt werden. Natürlich ist der Austausch mit Sicherheit kostspieliger als die DIY-Varianten. Dennoch sind neue Küchenfronten eine günstige Alternative zum Kauf einer neuen Küche.

Küche mit neuen Griffen; Foto: rational

Küche mit neuen Griffen; Foto: rational

Neue Küchengriffe und -knäufe

Weitaus günstiger und der einfachste Weg, um ein Wenig Pepp in die alte Küche zu bringen, ist das Wechseln von Küchengriffen und -knäufen. Oft kann ein solcher Austausch schon eine ganze Küche verändern. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Von unterschiedlichen Materialien, Farben und Formen steht alles offen. Wichtig ist dabei nur, dass die alten Küchengriffe zunächst abgenommen werden und der Abstand bzw. die Länge genau abgemessen werden. Ansonsten werden am Ende noch neue Küchengriffe gekauft, die gar nicht an die alten Fronten passen.

 

Titelbild: Alno

 

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