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Kochendes Wasser direkt aus dem Wasserhahn: Quooker, GROHE & Co

Vor zwanzig Jahren wäre es undenkbar gewesen, dass man kleine Mini-Computer (auch Smartphones oder Tablets genannt) überall hin mitnehmen kann. Und dass man damit, ohne zu telefonieren, sich das Abendessen direkt vor die Tür bestellen kann. Da verblüfft es einen nicht, wenn es plötzlich Armaturen gibt, die Wasser mit Kohlensäure versetzen oder sogar solche, die kochendes Wasser direkt aus dem Hahn spenden. Diese sind von verschiedenen Herstellern wie Grohe oder Quooker erhältlich. Doch wie funktioniert diese Technologie und lohnt sich diese Investition überhaupt?

Heißes Wasser direkt aus dem Hahn

Das kochende Wasser wird aus einem Boiler gezapft. Die Reservoirs umfassen zwischen drei und acht Liter und füllen somit problemlos jeden Kochtopf. Die Armaturen sind mit einem Hebel ausgestattet, der die Funktion steuert und der auch noch mit einer Kindersicherung versehen ist. Durch einen doppelwandigen Hahnauslauf wird die Armatur nicht heiß und ist somit sicher für Kinder und Hände. Alle Hersteller werben mit Stromeinsparung. So fallen bei Grohe Red Standby-Kosten von 15 Cent pro Tag an, bei Quooker 5 Cent pro Tag.

Die Nutzungsmöglichkeiten einer solchen Armatur sind unendlich, denn alles, was mit heißem Wasser getan wird, wird durch diese Technologie vereinfacht. Das heiße Wasser direkt aus dem Hahn sterilisiert Gegenstände und Behälter, reinigt Töpfe und Pfannen, kocht Gemüse, Reis, Eier und Pasta schneller, enthäutet Tomaten, entfernt Kerzenwachs, bereitet Fertigsuppen zu, kocht Kaffee und gießt Tee auf – all das also, was man vorher mit einem Wasserkocher oder Topf erledigen musste.

Vorteile

Raum für mehr

Heißes Wasser direkt aus dem Hahn ersetzt jeden Wasserkocher und Teekessel. Diese (sowieso nicht allzu attraktiven) Geräte verschwinden gänzlich aus der Küche und bieten somit mehr Platz auf den Arbeitsplatten. Da das Wasser ohne Umwege direkt aus dem Hahn gezapft wird, erspart dies auch das Reinigen von zusätzlichem Geschirr.

Zeit

Zwar erhitzt ein Wasserkocher das Wasser schneller als ein Topf auf dem Herd, eine Heißwasserarmatur jedoch benötigt gar keine Wartezeit, da das kochende Wasser direkt aus dem Boiler kommt. So verringert sich auch die Kochzeit von Nudeln, Gemüse, Reis, Tee und Kaffee.

Kosten

Die Kosten einer Heißwasserarmatur variieren von Hersteller zu Hersteller. Circa 550 Euro kann man veranschlagen, während ein vernünftiger Wasserkocher ab circa 20 Euro erhältlich ist.

Grohe Red Armatur; Photo credit: grohe.com

Grohe Red Armatur; Photo credit: grohe.com

Strom

Machen wir einmal eine Rechnung auf. Ein Wasserkocher wird normalerweise vor und nach dem Benutzen ausgeschaltet und verbraucht deshalb keinen Strom im Standby-Modus. Ein Boiler braucht im Standby-Modus circa 10 Cent pro Tag. Ein Liter kochendes Wasser kostet im Wasserkocher circa 2 Cent. Ein Liter kochendes Wasser aus dem Hahn kostet circa 3 Cent (Kosten, die sich verringern, je mehr kochendes Wasser gezapft wird).

Fazit

Du brauchst viel heißes Wasser im Alltag und stehst auf moderne Technologien? Wenn du zusätzlich über das nötige Kleingeld verfügst und keine Zeit für lange Kochzeiten hast, so kann dir eine Heißwasserarmatur ans Herz gelegt werden. Kochst du jedoch nur einmal am Tag Kaffee oder Tee und benötigst heißes Wasser für Gemüse, Nudeln und Co., wirst du bestimmt auch mit einem Wasserkocher glücklich. Und du sparst dir dabei Geld – auch auf lange Sicht.

Wer weiß, vielleicht gibt es bald auch frischen Kaffee und Tee direkt aus dem Wasserhahn. Oder 3D druckfähige Kühlschränke, die das Essen per Klick drucken. Das wäre doch was!

Titelbild: Wasserhahn von Quooker.de

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1Kommentar
  • Jenny Sommer 12. Mai 2016

    Die Rechnung geht nie auf…
    Wer bitte kocht Wasser für Nudeln im Wasserkocher? Dafür habe ich einen Induktionsherd. Suppe mache ich im Druckkochtopf.
    Wasser für Tee in der Mikrowelle…

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