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Küche auf Raten kaufen: So klappt’s mit der Ratenzahlung

Wunschküche gefunden aber im Lotto nicht gewonnen? Das Problem kennen wir (fast) alle – warum also nicht die Küche einfach auf Raten kaufen und sich damit den Traum erfüllen?

Traumküche sofort kaufen, später bezahlen

Wir leben in einer Zeit, in der es kinderleicht ist, einen Kredit zu geringen Zinsen aufzunehmen. Ob wir nun das Auto, das Haus oder das Klavier auf Raten gekauft haben: Warum sollte eine Küche nicht auch mit einem Kredit Realität werden? Die Küche ist nicht nur der Raum, in welchem Essen zubereitet wird – die Küche ist ein Ort zentralen Zusammentreffens, in dem sich jeder Bonsai-Boucuse und Westentaschen-Schubeck verwirklichen kann. Manchen ist eine vollausgestattete Profiküche wichtiger als ein Auto, welches per Knopfdruck einparkt oder mit 280 Kilometern pro Stunde über die Autobahn saust.

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Küche auf Raten – wie geht das?

Um eine Küche auf Raten kaufen zu können, musst du nur in ein Küchenstudio oder Möbelhaus gehen, welches Ratenzahlungen anbietet oder deine Bank um einen Kredit bitten – dann musst du nur noch die Küche aussuchen und die Bedingungen aushandeln. Manche Küchenstudios bieten sogar Ratenzahlungen mit Nullzinsen an: Das sind dann meist Sonderangebote. Du kannst dir aussuchen, ob du den vollen Preis auf lange Zeit aushandelst und somit geringere Monatsraten zahlst oder auf kurze Zeit, mit höheren Monatsraten. Wichtig ist, dass du die Variante auswählst, welche für dich finanziell möglich ist. Besondere Beachtung verdient der effektive Jahreszins im Vergleich zu den Laufzeiten.

Risiko und Überlegungen bei Ratenkauf

Natürlich bedeutet ein Kredit oder eine Ratenzahlung für dich ein finanzielles Risiko – für die Bank oder das Küchenstudio ebenfalls. Aber eben auch monatlich fixe Einnahmen mit Zinsen. Warum ist es für dich ein Risiko? Nun, weil man sich leicht bei solch einem Kredit übernimmt. Wenn ich mir eine 7.000 Euro Küche mit 100 Euro pro Monat leisten kann, geht sicher auch eine 10.000 Euro Küche mit 150 Euro pro Monat. Man fühlt sich leicht beflügelt und entscheidet sich dann doch für 15.000 Euro Küche, welche man in 84 Monaten mit circa 200 Euro Monatsraten abzahlen kann. Das sind dann insgesamt circa 16.800 Euro, bei einem Effektivzins von circa 1,9 Prozent. Doch sollte man ausrechnen, ob man die Monatsraten auch wirklich locker flüssig hat und nicht nach wenigen Monaten die Küche verflucht, weil man statt des guten portugiesischen Weines aus dem Douro, den billigen Dornfelder aus dem Discounter kaufen muss. Oder gleich auf den Leitungsheimer-Riesling ausweichen muss. Außerdem solltest du immer einen gewissen Puffer einrechnen, falls zum Beispiel Reparaturarbeiten am Auto oder im Haus anstehen und du dafür trotzdem noch finanziell aufkommen musst. Kauf also wirklich nur das, was du dir monatlich gut leisten kannst. Mit diesen Überlegungen kannst du dich also auf die Socken machen und dir die perfekte Küche aussuchen. Viel Spaß.

Fotocredit: JackF – fotolia

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