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Küchenfronten Ratgeber: Alles was du über Küchenfronten wissen musst (Materialvergleich, Trends, Pflegeleichte Fronten…)

Küchenfronten sind ein wesentlicher Bestandteil einer Küche. Sie machen den Flair der Küche aus, geben den Farbton an und werden täglich geöffnet und wieder geschlossen. Aus diesem Grund darf die Frage nach der richtigen Küchenfront nicht leichtfertig beantwortet werden. Wir geben dir in diesem Beitrag einen Überblick über die wichtigsten Fragen und Themengebiete, die es bei der Wahl der richtigen Fronten zu beachten gibt.

Materialvergleich für Fronten

Grundmaterial MDF-Platten, Spanplatten, HPL-Platten und Massivholz

Küchenfronten bestehen in der Regel aus MDF- oder HPL-Platten. MDF ist die Abkürzung für mitteldichte Faserplatten. Hinter dem wagen Ausdruck verstecken sich besonders stabile und leicht zu verarbeitende Platten, die aus feinen Holzfasern bestehen, welche unter Druck zusammengepresst werden. Ein weiteres beliebtes Trägermaterial sind sogenannte High Pressure Laminate, bekannt als HPL. Bei der Herstellung von HPL-Platten werden im Gegensatz zu MDF ganze Zellulose-Bahnen verwendet, die mit Kunstharzen gehärtet und aufeinander gepresst werden. Auch Spanplatten sind noch immer ein beliebtes Trägermaterial für Küchenfronten. Jedoch werden die günstigen Spanplatten nach und nach von den robusteren MDF und HPL Platten abgelöst. Ein weiteres Grundmaterial, das für Küchenfronten verwendet wird, ist Massivholz. Dieses ist besonders robust, jedoch auch sehr teuer. Auf das Trägermaterial können verschiedene Oberflächen aufgetragen werden.

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Oberflächenmaterialien für Küchenfronten: Glas, Lack, Edelstahl, Folie und Kunststoff im Vergleich

Auf das Trägermaterial werden verschiedene Oberflächen aufgetragen. Diese sind sowohl in der Optik als auch in der Haptik und den Materialeigenschaften unterschiedlich. Im Folgenden geben wir dir einen Überblick über die beliebtesten Fronten Materialien.

Glasfronten

Klassische Küche mit weißen Echtglasfronten (Glasline matt, PG6) mit Kochinsel. Foto: Schüller Küchen

Klassische Küche mit weißen Echtglasfronten (Glasline matt, PG6) mit Kochinsel. Foto: Schüller Küchen

Küchenfronten aus Glas haben verschiedene Vorteile: Sie vermitteln einer Küche Leichtigkeit und Großzügigkeit. Zudem sind Glasfronten besonders pflegeleicht und langlebig. Glasfronten haben des Weiteren den Vorteil, dass sie sowohl in matt als auch in glänzend und in vielen verschiedenen Farben erhältlich sind. Leider haben Glasfronten auch einige Nachteile. Zum einen gibt es eine geringe Auswahl an Griffen, zum anderen sind sie nicht gerade günstig. Vorsicht ist bei Bleiglas geboten: Dieses ist sehr empfindlich.

Kunststofffronten

Ikea Küche mit Kunststofffronten & weißem Kochfeld; Foto: Ikea

Weitaus günstiger als Glasfronten sind Fronten aus Kunststoff. Sie sind ebenfalls sehr pflegeleicht und leicht zu verarbeiten. Deshalb gibt es sie verschiedensten Farben und Dekoren zu kaufen. Der große Nachteil an Kunststoff ist jedoch die große Hitzeempfindlichkeit.

Folienfronten

Ikea Küche mit Magnolie Fronten in Hochglanz; Foto: Ikea

Ikea Küche mit Magnolie Fronten in Hochglanz; Foto: Ikea

Kunststofffronten ähnlich sind Folienfronten. Dabei werden die Fronten nicht mit Kunststoff verkleidet, sonder lediglich mit einer dünnen Folie bekelbt. Das ist preisgünstig und leicht zu realisieren, jedoch löst sich die Folie leicht ab und bildet Bläschen. Zudem sind Folienfronten auch sehr empfindlich gegenüber Hitze, Kratzern und Säure.

Lackfronten

Küchenzeile mit weißen Lackfronten der Serie Gala Kristallweiß, hochglänzend - Preisgruppe 6. Foto: Schüller Küchen

Küchenzeile mit weißen Lackfronten der Serie Gala Kristallweiß, hochglänzend – Preisgruppe 6. Foto: Schüller Küchen

Lack ist der Klassiker für glänzende Küchenfronten. Lackfronten bestehen meist aus einer MDF-Platte, welche in mehreren Schichten lackiert wird. Der Vorteil einer Lackierung besteht in der Versiegelung. Dadurch werden die Küchenfronten langlebig und wasserfest. Allerdings sind Lackfronten auch ziemlich pflegeintensiv und haben einen ihren Preis.

Edelstahlfronten

Küche mit Metallfronten von Ikea; Foto: Ikea

Edelstahlfronten sind vor allem aus Gastroküchen bekannt. Jedoch halten die edlen Fronten jetzt auch immer öfter in privaten Küchen Einzug. Grund dafür ist einerseits das glatte und klassische Erscheinungsbild, andererseits sind Fronten aus Edelstahl auch sehr hygienisch, langlebig und hochwertig. Ein großer Nachteil in Zusammenhang mit Edelstahlfronten ist jedoch der hohe Pflegeaufwand. Wer nicht gern jeden Tag die Küche putzt oder sich an kleinsten Kalk- und Wasserflecken an Oberflächen stört, dem sei von Edelstahlfronten eher abgeraten.

Küchenfronten der beliebtesten Küchenhersteller

Jeder Küchenhersteller bietet seine eigenen Ausführungen an Fronten, Materialien und Farben an. Um den Überblick im Hersteller- und Fronten Dschungel zu behalten, haben wir die Fronten inklusive Materialien und Preise der beliebtesten deutschen Küchenhersteller aufgelistet.

Nobilia Fronten

Häcker Fronten

Nolte Fronten

Schüller Fronten

Pflegeleichte Küchenfronten

Bei der Planung einer Küche gilt es vor allem auf eines zu achten: Darauf, dass sie pflegeleicht ist. Die schönste Küche macht nicht glücklich, wenn du diese stundenlang auf Hochglanz polieren musst. Ein besonders pflegeleichtes Materialien für Küchenfronten ist Kunststoff. Auch hochwertige Lackfronten sind leicht pflegeleicht, solange du sie nicht mit scharfen Reinigungsmitteln putzt. Weit verbreitet ist der Irrglaube, dass glänzende Fronten aufwändiger zu pflegen sind als matte. Dabei lassen sich auf matten Fronten Fingerabdrücke und Co oftmals besser sehen als auf glänzenden.

Hochglanzfronten

Schüller Küche alea Kristallweiß Hochglanz; Foto: schüller Küchen

Hochglanzküchen sind modern, edel und vielseitig. Kein Wunder also, dass sich noch immer viele Kunden für eine Küche mit Hochglanzfronten entscheiden. Ist die Wahl einmal auf Hochglanz gefallen, gilt es allerdings zu entscheiden, welche Farbe die Küchenfronten haben sollen und vor allem ob sie lackiert oder mit Folie beschichtet sein sollen. Die verschiedenen Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten erfährst du hier: 5 Ideen und inspirierende Bilder mit glänzenden Küchenfronten

Matte Küchenfronten

Schwarze Kochinsel mit matten Fronten; Foto: Sheraton

Schwarze Kochinsel mit matten Fronten; Foto: Sheraton

Auch matte Küchenfronten sind wieder im Trend. Vor allem bei Küchen im skandinavischen Design und im Landhausstil kommen mattierte Küchenfronten gerne zum Einsatz. Ein besonderer Küchentrend sind aktuell Küchen mit schwarzen und matten Fronten – insbesondere in Kombination mit warmen Holztönen. 

Grifflose Fronten

Grifflose Küchen sind schon seit einigen Jahren ganz groß am Markt. Immerhin verkörpern die Küchenfronten ohne Griffe Leichtigkeit und eignen sind perfekt für minimalistische Designer-Küchen. Damit du die Küchenfronten ohne Griffe ohne großen Aufwand aufmachen kannst, gibt es verschiedene Systeme. Besonders innovativ ist das Vionaro Schubkasten-System von Grass.

Die schönsten grifflosen Küchen mit Bildern

Trendfarben bei Küchenfronten

2018 besonders beliebt sind natürliche Materialien und Farben wie Magnolie, Sand und Kaffee. Auch schwarze Küchenfronten sind im Trend. Wie bereits erwähnt vor allem in Kombination mit matten Küchenfronten und Holzarbeitsplatten. Auch Küchen aus Beton oder in Beton-Optik sind sehr beliebt. Inzwischen bieten viele deutsche Hersteller Küchenfronten im Beton-Look an. Eine weitere Trendfarbe in Sachen Küchenfronten ist Mintgrün. Küchen in Mint verkörpern den angesagten Shabby Chic, können aber auch in Kombination des skandinavischen Landhausstils zu Geltung kommen. Und wenn es auch noch so langweilig klingt: Auch dieses Jahr sind weiße Küchen der unschlagbarer Klassiker. Dass weiß nicht langweilig sein muss, zeigen wir dir in diesem Beitrag.

 

 

 

Titelbild: Nobilia

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