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Küchenspüle: Welche Formen/Arten von Küchenspülen gibt es? Überblick und Infos

Keramik Küchenarbeitsplatte in wunderbaren, rötlichen Erdtönen (Magia mora) und einer passenden Küchenrückwand. Foto: © Lechner

Bei der Küchenplanung verliert man bei der unendlichen Zahl an Gestaltungsmöglichkeiten schnell mal den Überblick. Bei der Auswahl der Küchenspüle will man aber nichts falsch machen, stellt die Küchenspüle doch einen wichtigen Hotspot in der Küche dar. Darum soll dir dieser Text in puncto Küchenspülen einen guten Überblick über verschiedene Arten von Küchenspülen verschaffen.

Material der Spüle: Edelstahl, Keramik, Glas, Granit, Mineralwerkstoffe

Küchenspüle aus Edelstahl: Vor- und Nachteile

AXen-Spple von BLANCO mit verschiebbarem Schneidebrett; Foto: BLANCO

Edelstahlspüle von Blanco mit hoher Armatur und Schneidebrett; Foto: BLANCO

Die Edelstahlspüle ist der meistverkaufte Klassiker unter den Küchenspülen. Edelstahl besitzt eine zeitlose Optik und lässt sich darum mit vielen Küchenstilen gut kombinieren. Spülen aus Edelstahl sind hitze- und säurebeständig, hygienisch und rostfrei. Wasserflecken und Fingerabdrücke sind gut sichtbar, die Reinigung an sich ist aber einfach. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass Spülen aus Edelstahl recht leicht und meist einfach einzubauen sind.

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Küchenspüle aus Keramik: Vor- und Nachteile

Villeroy & Boch Keramik-Küchenspüle mit Edelstahl Armatur; Fotocredit: Villeroy & Boch CC BY 3.0

Neben dem Klassiker in weiß gibt es bei der Keramikspüle eine breite Auswahl an Farboptionen. Ein Keramikspülbecken ist besonders hygienisch und gegenüber Hitze oder Kratzern unempfindlich. Qualitativ hochwertige Keramikspülen halten es sogar aus, wenn mal ein schwerer Topf ins Becken fällt. Ein Nachteil der Keramikspüle ist ihr Gewicht, das den Einbau ein bisschen kompliziert macht. Außerdem ist ein flächenbündiger Einbau in eine dünnere Arbeitsplatte wegen der Stärke des Beckens oft nicht möglich.

Küchenspüle aus Mineralwerkstoff: Vor- und Nachteile

Mint Küchenarbeitsplatte aus Corian. Foto: Corian

Arbeitsplatte und Küchenspüle aus Mienralwerkstoff; Foto: Corian

Küchenspülen aus Mineralwerkstoff oder Verbundstoff bestehen aus einem Materialgemisch aus Stein und Kunststoff. Diese Spülen sind in vielen verschiedenen Farben erhältlich und in der Regel günstiger als Keramik- oder Edelstahlspülen. Oft werden Spülen aus Mineralwerkstoff auch als Granitspülen bezeichnet, auch wenn sie nicht aus Naturstein bestehen. Mit Mineralwerkstoffen ist es sogar möglich, Spüle und Arbeitsplatte aus einem Guss anzufertigen.

Küchenspüle aus Glas: Vor- und Nachteile

Spüle aus Glas mit Armatur aus Edelstahl und Abtropffläche; Foto: Blanco

Spüle aus Glas mit Armatur aus Edelstahl und Abtropffläche; Foto: Blanco

Spülbecken aus Glas bestehen nicht voll aus Glas, sondern meistens aus Edelstahl. Das Drumherum und die Abtropffläche werden aber mit Sicherheitsglas überzogen. Das schafft einen ganz eigenen Look, der sich von dem eines „normalen“ Spülbeckens unterscheidet. Die Reinigung ist aber etwas aufwendiger und das Glas, wie allgemein bekannt, zerbrechlich.

Küchenspüle aus Naturstein: Vor- und Nachteile

Küchenplatte und Spülbecken aus Marmor; Foto: rational

Küchenplatte und Spülbecken aus Marmor aus einem Guss; Foto: rational

Aus Naturstein werden Spülen eher selten gefertigt. Natursteinbecken sind aber besonders edel und vor allem echte Unikate. Das zeigt sich auch im Preis – Naturstein ist nichts für den kleinen Geldbeutel. Spülen aus Naturstein sind außerdem empfindlich gegenüber Kratzern und Säuren, deshalb: Vorsicht bei der Reinigung!

Einbauart: Flächenbündig, Unterbauspüle, Einbauspüle, Spülstein

Einbauspüle: Vor- und Nachteile

Spülcenter BLANCO; Foto: BLANCO

Einbauspüle von Blanco aus Keramik und Abtropffläche rechts; Foto: BLANCO

Die einfachste Lösung, die bestimmt in jede Küche passt, ist die Einbauspüle. Eine Einbauspüle wird von oben in ein Loch in der Arbeitsplatte eingesetzt. Diese Einbauart ist bei allen Spülbecken-Materialien möglich.

Unterbauspüle: Vor- und Nachteile

Küchenarbeitsplatte aus Holz (Bambus karamell) mit einer weißen Unterbauspüle. Foto: © Lechner

Küchenarbeitsplatte aus Holz (Bambus karamell) mit einer weißen Unterbauspüle. Foto: © Lechner

Die Unterbauspüle wird von unten verbaut. Die Arbeitsplatte steht im Vordergrund und Krümel können direkt ins Becken gewischt werden, ohne sich irgendwo zu verfangen. Diese Einbauart empfiehlt sich nur bei pflegeleichten Arbeitsplatten.

Flächenbündige Spüle: Vor- und Nachteile

Edelstahl-Arbeitsplatten sind besonders Hart und einfach zu reinigen. Foto: Blanco

Flächenbündige Spüle aus Edelstahl von Blanco; Foto: Blanco

Eine besonders elegante Lösung ist die flächenbündige Spüle. Hier schafft ein nahtloser Übergang von der Arbeitsplatte zum Spülbecken ein stimmiges Gesamtbild und praktische Vorteile: Es gibt keinen Rand, in dem sich Krümel oder Dreck ablagern könnten. Noch einen Schritt weiter geht die Option „Spüle und Arbeitsplatte aus einem Guss“. Bei Materialien wie Quarzkomposit ist es möglich, die beiden Element aus einem Guss herzustellen.

Spülstein: Vor- und Nachteile

Spülstein aus Keramik im Landhausstil; Foto: Silestone

Spülstein aus Keramik im Landhausstil; Foto: Silestone

Der Spülstein stellt eine weitere Option dar. Eine meist schwere, massive Spüle, die auf einem Unterschrank oder an der Wand angebracht wird, rückt den Fokus hin zum Spülbecken und schafft eine ganz besondere Optik.

Mehr Informationen zu den verschiedenen Einbauarten bei Küchenspülen

Spüle mit oder ohne Abtropffläche?

Küchenspüle auf Kochinsel ohne Abtropffläche; Foto: Corian

Je nachdem, ob du eine Spülmaschine besitzt oder gerne und oft von Hand abwäschst, kannst du dich für oder gegen eine Abtropffläche entscheiden. Eine Spüle mit Abtropffläche braucht mehr Platz, allerdings kann diese Abtropffläche vielseitig genutzt werden. Neue Design-Ideen kreieren ganze „Spülcenter“ – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Spüle mit oder ohne Abtropffläche: Ein ausführlicher Vergleich

Spüle links, rechts oder reversibel?

Küchenzeile mit schwarze Spüle und Abtropffläche links; Foto: Franke

Küchenzeile mit schwarze Spüle und Abtropffläche links; Foto: Franke

Wenn du dich für eine Abtropffläche entschieden hast, solltest du außerdem überlegen, ob du diese links oder rechts haben willst. Generell gilt hier das ergonomische Prinzip: Für Rechtshänder links, für Linkshänder rechts. Wenn du dir vor dem Kauf noch gar nicht sicher bist, kannst du dich immer noch für eine reversible Küchenspüle entscheiden, die beidseitig einsetzbar ist.

Spüle links, rechts oder reversible: Was ist besser? Zum großen Vergleich

Einbecken oder Zweibecken Spüle?

Spüle mit zwei Spülbecken aus Keramik; Foto: Corian

Spüle mit zwei Spülbecken aus Keramik; Foto: Corian

Je nach Koch- und Abwaschgewohnheiten kannst du dich für eine Spüle mit einem oder mit zwei Becken entscheiden. Wenn du viel von Hand abwäschst, sind zwei Becken sicher praktisch. Manchmal ist eines der Becken größer als das andere, es gibt auch die Kombination aus Spülbecken und Restausguss oder Resteschale.

Form der Spüle: eckig, rund, oval oder trapezförmig?

Trapezförmige Eckspüle für kleine Küchen; Foto: Blanco

Ob eckig, rund oder trapezförmig – es gibt viele Formen von Spülbecken, aus denen du die passende für deine Küche wählen kannst. Für ein Spülbecken in der Ecke einer kleinen Küche bietet sich zum Beispiel die Trapezform an. Zu einem modernen, minimalistischen Stil passen eckige Spülbecken gut, während mit traditionelleren Küchen vielleicht runde oder ovale Spülbecken besser harmonieren.

Fazit: Welche Spüle ist die beste?

In jede Küche passt eine andere Spüle, deshalb gibt es die eine „beste“ Spüle nicht. Wichtig ist aber, dass du dich bei der Auswahl der Spüle nicht nur an der Optik, sondern auch an der Funktionalität orientierst. Die Entscheidung liegt aber schließlich ganz bei dir!

 

9 Experten-Tipps von BLANCO für die perfekte Küchenspüle

 

Titelbild: Lechenr

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