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Spritzschutz beim Herd: Ideen für die Gestaltung der Küchenrückwand

Dass die Gestaltung der Küchenrückwand ein wesentlicher Faktor bei der Küchenplanung ist, weiß jeder, der schon einmal Tomatensauce gekocht hat. Einmal kurz weggedreht und schon fängt’s im Topf an zu blubbern und die Küchenwand bekommt ungewollt einen neuen Anstrich verpasst. Das ist keine Schande – passiert auch den besten Köchen. Eine Küchenrückwand im Bereich von Spüle und Herd muss also nicht nur schön aussehen, sondern auch kleinere und größere Tomatensauce-Missgeschicke verzeihen. Wir zeigen dir Möglichkeiten, wie du deine Küchenrückwand stilvoll vor gemeinen Saucenattacken schützen kannst.

Der Klassiker: Fliesenspiegel

Schlag dir die Bilder von gelbbraunen Fliesenalpträumen aus den 80ern gleich wieder aus dem Kopf: Fliesen werden zwar schon jahrzehntelang für die Rückwandgestaltung in der Küche verwendet, müssen aber keineswegs altbacken aussehen. Die Möglichkeiten sind heute sehr vielfältig, was die Farbgestaltung und das Material anbelangt. Wie wär’s zum Beispiel mit Fliesen aus Edelstahl, Glas oder Naturstein? Die verschiedenen Designs passen sich jedem Küchenstil an und können als Highlight in kräftigen Farben gehalten werden.

 

Die Vor- und Nachteile von Fliesen liegen klar auf der Hand. Der Riesenvorteil: Fliesen sind langlebig, robust, je nach Gestaltung zeitlos, unempfindlich gegenüber Spritzwasser und lassen sich leicht pflegen. Mit einer kleinen Ausnahme: Den Fugen. Wenn man aber weiß, mit welchen Hausmitteln die Reinigung von Fugen am besten gelingt, ist das kein allzu großes Problem mehr.

Küchenrückwand aus Glas

Rückwände aus Glas liegen im Moment stark im Trend. Das lässt sich leicht erklären: Sie sehen schick aus und sind obendrein noch sehr praktisch. Verwendet wird meist mattiertes oder gefärbtes Glas, das auch individuell gestaltet werden kann, indem es mit Motiven bedruckt wird. Das Glas wird entweder mit einem speziellen Klebstoff oder mittels Schienen an der Wand befestigt. Bohrlöcher sind nicht ideal, da sie leichter ausbrechen.

 

Gegenüber einem Fliesenspiegel hat eine Rückwand einen ganz klaren Vorteil: Keine lästigen Fugen mehr! Darüber hinaus ist das Glas sehr pflegeleicht und unempfindlich. Da macht es auch nichts, wenn es mal zu einer unvorhergesehenen Topf-Wand Kollision kommt. Für eine Rückwand aus Glas muss jedoch etwas tiefer in die Tasche gegriffen werden, da die Glasplatten immer individuell von Fachleuten angepasst werden müssen.

Küchenrückwand aus Holz

Auch eine Rückwand aus Holz ist eine Option. Du hast dabei die Wahl zwischen Echtholz oder günstigeren beschichteten Flachpressplatten. Geeignet sind beide Variante, da der Werkstoff versiegelt wird, so dass auch Rückwände aus Holz einfach abgewischt werden können. Wer’s noch ein bisschen individueller mag, kann sich die Rückwand auch bedrucken lassen oder die Rückwand selbst mit einer Folie verschönern.

 

Besonders Flachpressplatten sind recht günstig in der Anschaffung und sind in jedem Baumarkt erhältlich – Heimwerker können sich also selbst austoben. Rückwände aus Holz oder Flachpressplatten sind einfach zu reinigen, reagieren allerdings etwas empfindlicher auf Stöße als Platten aus Glas.

LEICHT Küche mit Rückwand aus Holz; Fotocredit: LEICHT

LEICHT Küche mit Rückwand aus Holz; Fotocredit: LEICHT

Küchenrückwand aus Stein

Für alle mit einem etwas exklusiveren Geschmack kann es in der Küche auch eine Rückwand aus Stein sein. Du hast dabei die Wahl zwischen Natursteinen wie z.B. Sandstein oder Marmor und Kunst- bzw. Acrylsteinen. Kunststeinplatten werden aus mineralisch gebundenen Werkstoffen hergestellt, je nach Art werden Mineralien wie Gesteine oder Bruchglas zugesetzt. Beim Acrylstein wird ein harzgebundener Werkstoff verwendet.

 

Die künstlichen Varianten von Stein sind meist sehr robust und unempfindlich. Bei Natursteinen kommt es ganz aufs Material an, wie viel du deiner Küchenrückwand zumuten kannst. Marmor ist z.B. sehr empfindlich, wenn es um Säure geht. Da wäre es besser, wenn der Essig nur im Salat bleibt und keine groben Spritzer auf der Rückwand landen.

Latexfarbe für die Küchenrückwand

Wer an die Küchenrückwand lieber nichts montieren möchte oder das vielleicht in einer Mietwohnung gar nicht darf, ist mit einer speziellen Dispersionsfarbe für Küchen und Bäder gut beraten. Im Handel sind solche Farben unter der Bezeichnung Latexfarbe zu finden. Es gibt allerdings nur noch selten Farben, die tatsächlich Latex enthalten – heutzutage werden moderne Kunstharze verwendet. Der Name ist geblieben, da unechte Latexfarben dieselben Eigenschaften aufweisen: Sie schützen die Wand vor Feuchtigkeit und lassen sich mit handelsüblichen Reinigern abwischen.

 

Latexfarbe bietet eine einfache und günstige Alternative zu aufwändigeren Belägen für die Küchenrückwand. Ein weiterer Vorteil: Wenn’s nicht mehr gefällt, einfach etwas Neues drüberpinseln. Mit Latexfarben auf Kunstharzbasis ist das nämlich kein Problem mehr. Bei echten Latexfarben muss die Farbe allerdings vorher von der Wand geschliffen werden, da daran nichts haften bleibt.

 

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Fotocredit Titelbild: LEICHT Küchen

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