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Ist Teflon-Beschichtung giftig?

Mittlerweile hat sich Teflon weltweit als Antihaft-Beschichtung für diverse Utensilien in der Küche durchgesetzt. Dank der glatten und pflegeleichten Eigenschaften schätzen viele Verbraucher den Kunststoff bei der Zubereitung von Speisen. Allerdings ist das Material nicht unbedenklich für die menschliche Gesundheit und kann sogar zu Vergiftungen führen.

Ursprung und Verwendung von Teflon

Durch eine zufällige chemische Reaktion ist Polytetrafluorethylen entstanden, der Kunststoff ist heutzutage unter dem Handelsnamen Teflon bekannt. Das Material verfügt über viele vorteilhafte Eigenschaften und wird deshalb in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Teflon ist nicht brennbar und zeigt nur eine geringe Reibung, an dem Kunststoff perlt einfach alles ab. Polytetrafluorethylen ist äußerst beständig gegenüber Alkohol, basischen Stoffen und Ölen, sogar aggressive Säuren können das Material nicht schädigen. Deshalb ist daraus die erste Antihaft-Beschichtung entstanden, mit denen schon seit vielen Jahrzehnten Töpfe und Pfannen versehen werden. Dank Teflon entstehen extrem glatte Oberflächen in den Kochutensilien, sodass der Einsatz von Fett fast überflüssig ist. Durch diese Beschichtung findet Bratgut keine Vertiefungen, um sich dort festzusetzen und anzubraten. Auf diese Weise lassen sich die beschichteten Töpfe und Pfannen auch viel leichter reinigen. Allerdings lässt sich Teflon leicht mit normalen Küchengeräten aus Metall zerkratzen. Aus diesem Grund nehmen viele Verbraucher im Zuge der Zubereitung des Essens Spuren von Teflon in ihren Körper auf. Außerdem können bei Überhitzung giftige Gase aus dem Material austreten.

Teflon als Gefahrenquelle beim Kochen

Töpfe und Pfannen dürfen nie zu stark erhitzt werden. Ab einer Temperatur von 360 Grad bilden sich giftige Dämpfe, welche aus den fluorierten Verbindungen und Partikeln des Kunststoffs entweichen. Zuerst ist dieses Phänomen aufgefallen, als in der Küche lebende Vögel gestorben sind. Bei Menschen führt das Einatmen der Dämpfe zwar nicht zum sofortigen Tod, kann jedoch grippeähnliche Symptome auslösen. Beim sogenannten Teflon-Fieber stellen sich kurz nach dem Eintritt der Gase in die Atemwege Heiserkeit, Husten und erhöhte Temperaturwerte ein. Außerdem kann es zu einem beengten Gefühl in der Brust kommen, genauso wie zu Kälteschauern, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit und allgemeinem Unwohlsein. Da diese Symptome ebenfalls charakteristische Anzeichen für eine normale Grippe sind, bringen geschädigte Personen diese nur in seltenen Fällen mit einer Vergiftung durch Teflon direkt in Verbindung. Schwerwiegende Krankheitsfälle sind jedoch nur aus der industriellen Fabrikation von Polytetrafluorethylen bekannt. Dort liegt die Konzentrationen an giftigen Schadstoffen deutlich höher als in einem Privathaushalt.

Tipp: Leere Töpfe und Pfannen aus Teflon nie länger als drei Minuten auf heißen Herdplatten stehen lassen, da die kritischen Temperaturwerte zügig zum Entweichen von giftigen Dämpfen führen.

Langfristige Auswirkungen von Teflon

Zwar zeigt sich Teflon sehr resistent beim Braten und Kochen, allerdings zerkratzt die Antihaft-Beschichtung sehr schnell. Kleine Teilchen lösen sich ab und werden mit den zubereiteten Speisen verschluckt. Die meisten dieser Teflon-Partikel scheidet der Körper zwar unverdaut wieder aus, aber so manche mikroskopische Reste können über mehrere Jahre im menschlichen Körper verbleiben. Dort steht Teflon im Verdacht, das Wachstum von schädlichen Tumoren anzuregen. Zudem belegen neue Untersuchungen und deren Ergebnisse, dass viele der Verbraucher deutlich nachweisbare Werte von Chemikalien in ihrem Blut haben, die mit Teflon verwandt sind. Da Polytetrafluorethylen giftige Gase ausbildet und gesundheitliche Schäden anrichten kann, solltest du alternative Materialien für dein Kochgeschirr bevorzugen.

 

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