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Pyrolyse Alternativen: So reinigst du deinen Backofen ohne Selbstreinigung

Backofen mit dem flächenbündigen Griff "Slide and Hide". Foto: Neff

Selbstreinigende Backöfen sind ein Luxus, den sich viele nicht mehr aus ihrer Küche wegdenken möchten. Doch nicht jeder verfügt über das nötige Kleingeld für einen Pyrolyse-Backofen. Und selbst dann, wenn man einen pyrolysefähigen Backofen besitzt, macht es bei kleinen Verschmutzungen oft mehr Sinn, sie von Hand zu entfernen. Dieser Beitrag zeigt dir Wege, wie du deinen Backofen ganz ohne Selbstreinigung sauber bekommst.

Backofen reinigen: Hausmittel Backpulver oder Natron

Das grifflose Backrohr mit Touch2open-Mechanismus passt perfekt in jede grifflose Küche. Foto: Miele

Das grifflose Backrohr mit Touch2open-Mechanismus passt perfekt in jede grifflose Küche und lässt sich auch ohne Pyrolyse leicht reinigen. Foto: Miele

Für die Reinigung des Backofens gibt es ein paar nützliche Mittel, die zugleich Gesundheit und Geldbeutel schonen. Zu diesen zählt die Reinigung mit Backpulver oder Natron. Dafür kannst du einfach Backpulver oder Natron mit soviel Wasser vermischen, bis eine Paste entsteht. Diese trägst du auf die verkrusteten Lebensmittelreste auf. Nach einer Einwirkzeit von einer halben Stunde (je nach Stärke der Verschmutzung kürzer oder länger einwirken lassen) kannst du den gelösten Schmutz mit einem feuchten Lappen entfernen.

Backofen reinigen: Hausmittel Salz

CulinArt: Miele-Herde und -Backöfen mit oder ohne Pyrloyse; Foto: Miele.at

Auch eine Reinigung mit Salz kann sehr gut funktionieren. Dazu solltest du den Boden des Backofens befeuchten und anschließend auf alle Krusten und Flecken mit einer Salzschicht bedecken. Anschließend erhitzt du den Ofen auf 50°C. Wenn das Salz braun geworden ist, kannst du den Ofen ausschalten und auskühlen lassen. Zum Schluss kannst du mit einem feuchten Lappen nachwischen.

Backofen reinigen: Hausmittel Zitronensaft

Backofen mit Schienen für leichten Komfort und bequeme Reinigung; Foto: Neff

Für die Reinigung mit Zitronensaft vermischt du einfach in einer Auflaufform den Saft einer Zitrone mit etwas Wasser, stellst sie in den Ofen und erhitzt den Backofen auf ca. 120°C. Dadurch entsteht Wasserdampf, der eingebrannte Flecken im ganzen Backrohr lösen kann. Anschließend kannst du Schmutz leicht mit einem Schwamm entfernen. Diese Methode hat einen großen Vorteil: Die Zitronensäure neutralisiert gleichzeitig unangenehme Gerüche im Backofen.

Backofen reinigen: Hausmittel Essig

Die Backöfen von Miele gibt es mit komfortabler Backofenreinigungs-Funktion (Pyrolyse). Foto: Miele

Die Backöfen von Miele gibt es mit komfortabler Backofenreinigungs-Funktion (Pyrolyse). Foto: Miele

Essig funktioniert, wie Zitronensaft durch seine Säure gut als Fettlöser. Du kannst entweder eine Wasser-Essig-Lösung direkt auf Verschmutzungen geben und einwirken lassen oder aber du gibt das Essigwasser in eine Schüssel und lässt es im Ofen bei niedriger Temperatur verdampfen. In Dampfform gelangt die Essiglösung so auch ins hinterste Backofeneck. Essig hilft auch gegen unangenehme Gerüche.

Backofen reinigen: Hausmittel Soda

Gaggenau Backofen der Serie EB333, Foto: Gaggenau

Designer-Backofen der Serie EB333von Gaggenau mit Pyrolyse, Foto: Gaggenau

Für die Reinigung mit Soda kannst du bis zu drei Teelöffel Waschsoda mit Wasser in einer Sprühflasche vermischen und damit den ganzen Backofeninnenraum einsprühen. Das lässt du dann einige Stunden einwirken. Anschließend lässt sich eingebrannter Schmutz leicht entfernen. Wichtig: Bei der Reinigung mit Soda solltest du Handschuhe tragen und den Soda-Staub nicht einatmen!

Wenn Hausmittel nicht mehr helfen: Backofenreiniger

Vertikaler Geräteeinbau. Foto: Neff

Vertikaler Geräteeinbau des Neff Backofens; Foto: Neff

Bei einem eingebrannten und stark verschmutzten Backofen reichen Hausmittel oft nicht mehr aus. Wohl oder übel musst du dann zu einem guten Backofenreiniger greifen. Die Auswahl ist groß – ein guter Backofenreiniger verfügt über einen guten Wirkstoff, ist außerdem umweltfreundlich und weder giftig noch gefährlich für die Gesundheit. Auf jeden Fall lohnt es sich, die Beschreibung eines Reinigers aufmerksam durchzulesen und sich bei der Reinigung mit Gummihandschuhen zu schützen. Und: Egal ob Hausmittel oder Backofenreiniger – das wichtigste ist immer, dass du den Mitteln genug Zeit zum Einwirken gibst.

Vorsicht ist besser als Nachsicht: Einbrennen verhindern

Auch wenn dieser Tipp keine Hilfe ist, wenn dein Backofen bereits verschmutzt ist: Es lohnt sich, den Backofen immer wieder zwischendurch auszuwischen, um ein Einbrennen von Lebensmittelrückständen zu verhindern. Das erspart dir viel Ärger und mühsames Schrubben!

 

Backofen Selbstreinigung: Unterschied zwischen Hydrolyse, Pyrolyse und Katalyse

 

Titelbild: Neff

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