Nicht jede Lösung für Sprudelwasser kommt aus dem Premium-Küchenstudio. Mit KEO SØDA bietet der Baumarkt eine Armatur an, die ausdrücklich “für Sprudel” gedacht ist und damit eine Einstiegsmöglichkeit für alle, die einen Wassersprudler in der Küche nachrüsten möchten. Wichtig ist dabei: KEO SØDA ist kein komplettes Sprudelsystem. Die Armatur ist nur der sichtbare Teil. Die Technik sitzt separat im Spülenschrank.
Was KEO SØDA genau ist
KEO SØDA wird als Wasserhahn mit Sprudelfunktion angeboten. Optisch handelt es sich um eine klassische Einhebel-Küchenarmatur mit schwenkbarem Auslauf. Sie wird wie eine normale Hochdruckarmatur auf der Spüle montiert.

Die Armatur selbst enthält keine Kühl- oder Sprudeltechnik. Diese sitzt separat im Unterschrank. Foto: Keo Soda
Der entscheidende Hinweis steht im Kleingedruckten: “für Sprudel, ohne Systembox und Filter”.
Das bedeutet:
- Die Armatur ist dafür vorbereitet, Sprudelwasser auszugeben.
- Kühlung, Karbonisierung und gegebenenfalls Filterung gehören nicht zur Armatur.
- Dafür wird eine separate Untertisch-Systembox benötigt.
Im Baumarkt ist eine passende KEO SØDA Trinkwasser System Box erhältlich. Theoretisch kann die Armatur aber auch mit anderen kompatiblen Untertisch-Sprudelsystemen kombiniert werden. KEO SØDA ist also kein fertiger Wassersprudler für die Küche, sondern die sichtbare Komponente eines Gesamtsystems.
Technik und Ausstattung
Die Armatur selbst entspricht technisch einer soliden Standard-Küchenarmatur:
- Hochdruck-Ausführung
- schwenkbarer C-Auslauf
- Keramikkartusche
- Standmontage
- flexible Anschlussschläuche
Sie ist nicht für Durchlauferhitzer geeignet. Wer ein solches System nutzt, sollte das vorab prüfen. Erhältlich ist KEO SØDA in verschiedenen Oberflächen wie Chrom, Edelstahloptik oder dunkleren Varianten. Damit lässt sie sich relativ gut an unterschiedliche Küchenstile anpassen.

Typisch für Sprudelarmaturen ist der zusätzliche Bedienhebel für aufbereitetes Wasser. Foto: Keo Soda
Kombination mit einer Untertisch-Systembox
Damit aus der Armatur tatsächlich Sprudelwasser kommt, braucht es ein Untertischgerät. Dieses wird im Spülenschrank installiert und übernimmt Kühlung und CO₂-Zufuhr. Das typische Setup sieht so aus:
- Die Armatur sitzt oben auf der Spüle.
- Im Unterschrank steht die Systembox.
- Eine CO₂-Flasche wird angeschlossen.
- Zusätzliche Leitungen verbinden Technik und Armatur.
- Für Bestandsküchen ist das interessant, wenn die bestehende Armatur ohnehin ersetzt werden soll und genug Platz unter der Spüle vorhanden ist.

So wirkt die Sprudelarmatur im Alltag – sichtbar bleibt nur der Wasserhahn, die Technik sitzt im Spülenschrank. Foto: Keo Soda
Einbau in der bestehenden Küche
Da KEO SØDA wie eine klassische Hochdruckarmatur montiert wird, ist der Austausch grundsätzlich unkompliziert. Die eigentliche Planung betrifft eher den Spülenschrank. Dort muss Platz sein für:
- die Systembox
- Leitungen
- eine CO₂-Flasche
- In dünnen Edelstahlspülen kann eine Stabilisierung sinnvoll sein, damit die Armatur langfristig fest sitzt.
Wer handwerklich geübt ist, kann die Armatur selbst montieren. Für die Untertischtechnik und CO₂-Anbindung ist eine saubere Installation wichtig, damit später alles dicht und zuverlässig läuft.

Bei Kücheninseln muss unter der Arbeitsplatte ausreichend Platz für die Systembox eingeplant werden. Foto: Keo Soda
Für wen eignet sich KEO SØDA
KEO SØDA richtet sich an Haushalte, die:
- ihre Küchenarmatur ohnehin austauschen möchten
- Sprudelwasser aus dem Wasserhahn als Komfortplus sehen
- eine preislich moderatere Lösung suchen
- bereit sind, eine separate Untertischtechnik einzuplanen

Als Einstiegslösung eignet sich KEO SØDA für Haushalte, die Sprudelwasser komfortabel am Hahn nutzen möchten. Foto: Keo Soda
Im Vergleich zu Premium-Systemen wie LivingTap Pro ist KEO SØDA schlichter positioniert. Es geht weniger um Design-Statement oder High-End-Filtertechnik, sondern um eine funktionale Sprudelarmatur, die mit einer passenden Systembox kombiniert wird.
Küchenfinder ordnet KEO SØDA daher als Einstiegslösung ein. Wer einen Wassersprudler in der Küche nachrüsten möchte und im Baumarktsegment sucht, findet hier eine klar gekennzeichnete Option. Entscheidend bleibt wie bei allen Systemen: genug Platz im Spülenschrank und eine realistische Einschätzung des eigenen Sprudelbedarfs.






