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Küchenschränke planen: Welche Schränke passen in deine Küche? Arten von Schränken, Vorteile, Nachteile

Helle, grifflose Küche mit Beton-Fronten in creme-beige (Leicht Topos Stone) dunkelgrauen Hochschränken. Foto: Leicht

Bei der Küchenplanung gehen einem tausend Dinge durch den Kopf. Ein wichtiges Thema, das du nicht unterschätzen solltest: Die Planung der Küchenschränke. Wir geben dir hier einen Überblick über die wichtigsten Arten von Schränken und ihre Vorteile und Nachteile. So planst du deine Küche ergonomisch optimal und das Arbeiten in der Küche macht Spaß.

Inhalte auf dieser Seite:

Unterschränke in der Küche

Unterschrank mit Auszügen in einer Intuo Küche “Finiso”; Foto: Intuo

Die Größe der Unterschränke in einer Küche orientiert sich natürlich an der Höhe der Arbeitsplatte. Deshalb bieten die Küchenhersteller auch verschieden hohe Unterschränke an. Ergonomisch optimal geplant sind Unterschränke dann, wenn Vollauszüge vorgesehen sind. Die Auszüge (im Schrank versteckte Schubladen) verhindern, dass du auf den Boden knien musst, um an den Schrankinhalt zu kommen. Mit Vollauszügen hast du sofort den Überblick über deine verstauten Utensilien und kannst gezielt zugreifen. Das macht das Arbeiten in der Küche deutlich einfacher und schont deinen Rücken. Noch leichter machst du dir das Leben, wenn du verschiedene Organisationssysteme und Inneneinteilungen verwendest, um deine Küchenwerkzeuge organisiert aufzubewahren.

Unterschränke als Eckschränke

Eckschrank mit MagicCorner System von Kesseböhmer; Foto: Kesseböhmer

Eine spezielle Form von Unterschrank ist der Eckschrank. Dank besonders ausgeklügelten Systemen kannst du mit Eckschränken den vorhanden Platz ganz ausnützen. Besonders in L-, U- oder G-Küchen ist der Eckschrank gern gesehen. Mit einem Karussellschrank, einem Diagnonalschrank oder speziellen  Auszügen von Kesseböhmer (MagicCorner, LeMans) bist du gut beraten.

Hochschränke

Stauraumsystem “MultiMatic” von SieMatic; Foto: SieMatic

In Sachen Hochschränke gibt es ebenfalls mehr als genug kluge Stauraumlösungen, die sogar auch noch ergonomisch sinnvoll sind. Sehr beliebt ist der Apothekerschrank / Vorratsschrank. Durch den Frontenauszug sind beim Apothekerschrank auch die Dinge gut erreichbar, die du weiter hinten im Schrank verstaut hast. Als Alternative zum klassischen Apothekerschrank gibt es auch den Hochschrank mit Einzelauszügen. Bei diese Variante musst du nicht den gesamten Schrankinhalt bewegen, sondern musst nur die für dich relevante Ebene bewegen. Ein Hochschrank kann genauso als Geräteschrank genutzt werden.

Hängeschränke / Oberschränke

Hängeschrank von Rational Küchen mit Klappe nach oben; Foto: Rational

Vor der Auswahl deiner Oberschränke, solltest du dir im Klaren über folgende Dinge sein: Wie hoch sollen die Oberschränke sein? Was will ich darin lagern? Optimalerweise werden in den Hängeschränken keine schweren Dinge wie Geschirr usw. gelagert. Um blaue Flecken von vornherein auszuschließen, gibt es Hängeschränke auch mit Klappen, die sich nach oben hin öffnen. Eine Alternative sind Oberschränke mit Schiebetüren. Bei den Schiebetüren musst du dir aber bewusst sein, dass immer nur ein Teil des Schrankinhalts zugänglich ist.

Aufsatzsschränke

Schöne Landhausküche in L-Form mit Kochinsel. Die weißen Küchenfronten werden mit einer Marmor-Arbeitsplatte kombiniert. Foto: Allmilmö

Küche im Landhausstil in L-Form mit Kochinsel, weißen Fronten, Marmor-Arbeitsplatte und schmalem Aufsatzschrank Foto: Allmilmö

Aufsatzschränke sind nicht an der Wand montiert, sondern stehen meistens direkt auf der Arbeitsplatte. Dadurch nehmen sie viel Arbeitsfläche weg, schaffen aber gleichzeitig auch Stauraum für Geschirr, Gläser usw. Besonders für Küchengeräte, die sonst einfach frei auf der Arbeitsplatte stehen würden, bietet sich das an. Ein weiterer Pluspunkt: In großen, geräumigen Küchen sind Aufsatzschränke eine Orientierung für’s Auge und ein Element zur Gliederung von verschiedenen Arbeitsbereichen.

Komfortables Extra: Elektrische Auszüge für Schränke und Schubladen

Die Scala Auszüge von Grass können mit den elektrischen Komfortsystemen “Sensomatic” oder “Tipmatic Plus” kombiniert werden; Foto: Grass

Wenn du alle Hände voll zu tun hast, wünschst du dir vielleicht manchmal, der Schrank unter der Spüle würde sich von selbst öffnen. Stell dir vor – das geht tatsächlich. Elektrische Auszüge reagieren auf ein Antippen mit dem Knie oder der Hand und öffnen sich selbst. Das System funktioniert bei Hängeschränken und Unterschränken gleichermaßen. Ein großes Plus in Sachen Fingerabdrücke und Hygiene im Allgemeinen, allerdings auch ein relativ kostspieliges Feature.

Fazit: So findest du die passenden Küchenschränke

Damit du die passenden Schränke für deine Küche findest, empfehlen wir dir, typische Arbeitsabläufe durchzuspielen. Außerdem ist die Beratung durch einen Küchenexperten nie verkehrt – er/sie kann dir vielleicht noch eine vollkommen neue Schranklösung zeigen, die perfekt in deine Küche passt.

Titelbild: Grifflose Küche mit Beton-Fronten in creme-beige und Auszügen im Unterschrank; Foto: Leicht

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