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Offline kochen mit Musik: Multimedia in der Küche

Mittlerweile können wir nicht mehr ohne Smartphones, Tablets, Computer, Fernseher oder sprechende Kühlschränke leben. Das hat seine Vor- und Nachteile. Doch es gibt Situationen, in denen man einfach mal abschalten sollte, um sich analogen Dingen wie Kochen oder Unterhalten zu widmen. Welche Multimedia-Geräte machen in der Küche Sinn und welche nicht?

Radio – Ja!

Es gibt seit jeher spezielle Küchenradios, die an Küchenschränke montiert werden können. Diese sind schon ab 15 Euro erhältlich. Egal, ob es ein Internetradio oder ein einfaches Radio ist, Musik gibt es aus jedem dieser Geräte. Wer viel in der Küche steht, schnippelt, schält und schneidet, der wird gegen Musik nichts einzuwenden haben. Das macht die Arbeit in der Küche leichter, bringt gute Laune und hat, je nach Musik, eine meditative Wirkung. Wenn man zu der minimalistischen Musik von Philip Glass schneidet, dann werden die Scheiben und Würfel sicher gleichmäßiger und das Schneiden wird zur beruhigenden Therapie. Death Metal hingegen empfiehlt sich eher, wenn das Rind für das Boeuf Stroganoff so zäh ist wie Hartgummi.

Tablet – Ja!

Wer gerne nach Rezept kocht, der kann ein Tablet zur Hand nehmen und das Rezept direkt suchen und nachlesen. Das ist nicht nur praktisch sondern spart auch Papier, da man das Rezept nicht extra ausdrucken muss. Und wenn man ein Internetradio hat, kann man das Tablet sogar mit dem Radio verbinden und seine Lieblingsmusik spielen. Ein bisschen Norah Jones zum indischen Curry gefällig?

Fernseher – Nein!

Ein Fernseher ist ein tolles Gerät, wenn man die Nachrichten um 20 Uhr oder einen Film nach dem Abendessen anschauen möchte. In der Küche als dauerhaft angeschaltetes Medium ist ein Fernseher jedoch eher eine Ablenkung. Wenn gerade die Lieblings-Telenovela kommt und man ist mitten beim Kochen, kann der Reis schnell anbrennen, wenn man gebannt auf den Schirm starrt und dabei das Rühren vergisst. Und nicht nur beim Kochen, sondern auch beim Essen ist ein Fernseher eine zu große Ablenkung. Essen war schon immer ein soziales Vergnügen. Wenn man auf das Essen konzentriert ist, genießt man es und kann sich gleichzeitig auch noch mit seinen Mitmenschen unterhalten. Für Familien gilt also: Weg mit dem Küchenfernseher!

Smartphone – Nein!

Für Smartphones gilt dasselbe wie für Fernseher. Man schaut sich Serien oder Videos im Internet während des Kochens an, scrollt durch Fotos und Pinnwände oder spielt Videospiele, in denen man Vögel abschießt oder vor übergroßen Affen flieht. Da ist man beim Kochen und Essen nur noch halbherzig dabei. Außerdem gilt, am Handy herumzuspielen, während andere am Tisch sitzen und Essen, als unhöflich. Wenigstens einmal am Tag kann man das Smartphone aus der Hand legen.

Fazit

Zwar sind wir mit der Außenwelt durch das Internet ständig verbunden und erreichbar, doch wenn man in der Küche ist, kocht und das Essen genießt, sollte man einfach mal offline gehen, Musik hören und sich unterhalten. Da stellt man manchmal sogar fest, dass die Familie oder die Mitbewohner ganz angenehme Leute sind.

Fotocredit: lenets_tan – fotolia

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