Wer in der Schweiz eine Küche plant, kommt an V-ZUG kaum vorbei. In Deutschland und Österreich sieht das anders aus: Dort taucht die Marke vor allem in hochwertigen Küchenstudios auf, oft neben Miele, Gaggenau oder BORA. Die Geräte wirken reduziert, teuer und sehr eigenständig. Genau deshalb stellt sich schnell die Frage: Ist V-ZUG wirklich so besonders oder vor allem ein Schweizer Premiumname?
V-ZUG ist keine Handelsmarke und gehört nicht zu einem internationalen Hausgeräte-Konzern wie BSH, Electrolux, Haier oder Whirlpool. Hinter der Marke steht die börsennotierte V-ZUG Holding AG mit Sitz in Zug in der Schweiz. Das Unternehmen entwickelt und fertigt nach eigenen Angaben die meisten Produkte in der Schweiz und ist im Heimatmarkt eine der wichtigsten Hausgerätemarken.
V-ZUG ist klar im Premiumsegment positioniert und wird meist mit Marken wie Miele oder Gaggenau verglichen. Für Küchenkäufer ist die Marke vor allem dann interessant, wenn es nicht nur um den niedrigsten Preis geht, sondern um Schweizer Herkunft, reduziertes Design, Dampfgarer-Kompetenz, Service und langfristige Nutzung. Trotzdem lohnt sich ein nüchterner Blick: Nicht jedes Gerät passt automatisch zu jeder Küche, und der Preis ist nur dann sinnvoll, wenn Ausstattung, Maßsystem, Service und eigener Kochalltag dazu passen.
Was ist V-ZUG?
V-ZUG ist eine Schweizer Hausgerätemarke mit Sitz in Zug. Das Unternehmen entwickelt, produziert, vertreibt und wartet Geräte für Küche und Waschraum. Zum Sortiment gehören Backöfen, Dampfgarer, Combi-Steamer, Kochfelder, Dunstabzüge, Geschirrspüler, Kühlgeräte, Weinkühlschränke, Waschmaschinen und Trockner.
Die Marke wird meist im Rahmen einer geplanten Küche ausgewählt und nicht wie ein günstiges Aktionsgerät gekauft. In der Schweiz ist V-ZUG sehr bekannt. In Deutschland und Österreich ist die Marke deutlich selektiver sichtbar und vor allem dort präsent, wo hochwertige Küchen geplant werden.
Wichtig ist: V-ZUG ist nicht einfach die Schweizer Variante von Miele oder Gaggenau. Die Marke hat eine eigene Geschichte, eigene Produktlogik und eine starke Verankerung im Schweizer Markt. Gleichzeitig ist V-ZUG international viel kleiner als die großen Hausgeräte-Konzerne. Das macht die Marke besonders, aber auch erklärungsbedürftig.

V-ZUG wird meist im Rahmen hochwertiger Küchenplanungen ausgewählt. Die Geräte fügen sich ruhig und reduziert in die Küchenarchitektur ein. Foto: V-Zug
Die Geschichte von V-ZUG
Die Wurzeln von V-ZUG reichen bis 1913 zurück. Damals wurde die Verzinkerei Zug AG gegründet. Anfangs ging es nicht um elegante Einbaugeräte, sondern um verzinkte Blechwaren und später um einfache Geräte für den Haushalt.
Mit Waschgeräten, Herden, Geschirrspülern und später elektronisch gesteuerten Geräten entwickelte sich das Unternehmen Schritt für Schritt zum Hausgerätehersteller. Ein wichtiger Meilenstein war 1976 die Vereinigung mit der Metallwarenfabrik Zug. Damit wuchs das Sortiment deutlich, vor allem im Bereich Herde und Backöfen.
1981 trat das Unternehmen unter dem Namen V-ZUG AG auf. 2020 wurde die V-ZUG Gruppe aus der Metall Zug Gruppe abgespalten und eigenständig an der Schweizer Börse SIX kotiert. Seitdem ist V-ZUG ein börsennotiertes, eigenständiges Unternehmen.
Für die Einordnung ist diese Geschichte wichtig: V-ZUG ist keine neu aufgebaute Premiummarke, sondern ein historisch gewachsener Schweizer Hersteller. Der hohe Preis kommt also nicht nur aus dem Designanspruch, sondern auch aus Fertigung, Service, Standortstruktur und einer vergleichsweise kleinen, hochwertigen Marktposition.
Was offiziell belegt ist und was Einordnung bleibt
Offiziell belegt ist: V-ZUG ist seit 1913 in der Schweiz verwurzelt, hat seinen Hauptsitz in Zug und ist seit 2020 eigenständig an der Schweizer Börse kotiert. V-ZUG nennt sich selbst die führende Schweizer Marke für Haushaltsgeräte und gibt für 2025 einen Nettoumsatz von 567,4 Mio. CHF an.
Ebenfalls belegt ist: V-ZUG entwickelt und fertigt nach eigener Aussage die meisten Produkte in der Schweiz. Zur Gruppe gehören unter anderem V-ZUG AG in Zug, V-ZUG Kühltechnik AG in Sulgen und SIBIRGroup AG in Spreitenbach. Die Schweizer Herkunft ist also ein zentraler Teil der Marke.
Redaktionelle Einordnung bleibt dagegen, wie stark dieser Vorteil im Alltag zählt. “Swiss made” allein macht ein Gerät nicht automatisch zur besten Wahl. In der Praxis sind weiterhin konkrete Punkte entscheidend: Gerätebreite, Einbaumaß, Bedienung, Garfunktionen, Lautstärke, Energieverbrauch, Service, Preis und die Frage, ob du die besonderen Funktionen wirklich nutzt.
Wer steckt hinter V-ZUG?
Hinter V-ZUG steht die V-ZUG Holding AG. Das Unternehmen ist eigenständig börsennotiert und nicht Teil eines internationalen Hausgeräte-Konzerns. Das unterscheidet V-ZUG von vielen Marken, die heute zu BSH, Electrolux, Haier, Hisense, Beko Europe oder Whirlpool-Strukturen gehören.
Bis 2020 war V-ZUG Teil der Metall Zug Gruppe. Mit dem Börsengang wurde der Haushaltsgerätebereich abgespalten und eigenständig an der SIX Swiss Exchange notiert. Metall Zug blieb nach der Abspaltung weiterhin beteiligt, V-ZUG wird aber als eigenständige börsennotierte Gruppe geführt.
Wer V-ZUG kauft, kauft also kein umgelabeltes Konzernprodukt aus einer großen internationalen Plattformfamilie. Die Marke hat eine eigene Entwicklung, eigene Standorte, eine eigene Servicestruktur und ein eigenes Premiumverständnis.
Wo werden V-ZUG-Geräte produziert?
V-ZUG ist stark mit der Schweiz verbunden. Das Unternehmen nennt Zug als zentralen Standort und Sulgen als Standort für Kühltechnik. In Zug werden Küchen- und Waschraumgeräte entwickelt und gefertigt, in Sulgen stehen Kühlgeräte im Mittelpunkt.
Wichtig ist die genaue Formulierung: V-ZUG entwickelt und fertigt die meisten Produkte in der Schweiz. Das ist stärker als bei vielen internationalen Marken, aber nicht dasselbe wie die Aussage, dass jedes einzelne Bauteil oder jede Produktkomponente ausschließlich aus der Schweiz stammt. V-ZUG selbst spricht von “most of its products”.
Für die Küchenplanung ist die Schweizer Fertigung trotzdem relevant. Sie steht für kurze Wege im Heimatmarkt, eine starke Kontrolle über Entwicklung und Produktion und eine langfristige Serviceorientierung. Gleichzeitig sollte man beim einzelnen Gerät immer prüfen, welches Modell, welche Breite und welche Ausführung geplant wird.
Zug und Sulgen: Zwei Schweizer Standorte mit unterschiedlicher Rolle
Zug ist der historische Kern der Marke. Dort sitzen Hauptsitz, Entwicklung und zentrale Produktion. Der Standort wurde in den vergangenen Jahren stark umgebaut und modernisiert. V-ZUG investierte nach eigenen Angaben über mehrere Jahre hohe Beträge in die Schweizer Industrie- und Produktionslandschaft.
Sulgen im Kanton Thurgau ist der Kühltechnik-Standort. V-ZUG bezeichnet das Werk als moderne europäische Kühlschrankfabrik. Dort werden Kühlgeräte entwickelt und gefertigt. Gerade für eine Marke, die Premium und Schweizer Herkunft verbindet, ist ein eigener Kühlgeräte-Standort wichtig, weil Kühlschränke in der Küchenplanung eine große Rolle spielen.
Der Vorteil für Käufer liegt weniger in einem einzelnen Schlagwort wie “Swiss made”, sondern im Gesamtpaket: Entwicklung, Produktion, Ersatzteile, Service und Markenverantwortung liegen nah beieinander.

Kühlgeräte spielen bei V-ZUG eine wichtige Rolle. Der Standort Sulgen ist innerhalb der Gruppe besonders für Kühltechnik relevant. Foto: V-Zug
Was gehört zum Sortiment von V-ZUG?
V-ZUG bietet ein breites Sortiment für Küche und Waschraum. Besonders bekannt ist die Marke für Dampfgarer und Combi-Steamer. Gerade in der Schweiz sind diese Geräte sehr verbreitet und oft ein fester Bestandteil hochwertiger Küchen.
Im Küchenbereich umfasst das Sortiment unter anderem Backöfen, Dampfgarer, Combi-Steamer, Kochfelder, Dunstabzüge, Geschirrspüler, Kühlschränke, Gefriergeräte, Weinkühlschränke, Wärmeschubladen, Vakuumierschubladen, Kaffeemaschinen und Mikrowellen. Dazu kommen Waschmaschinen, Trockner und Geräte zur Textilpflege.
Aus Küchenfinder-Sicht ist besonders spannend, dass V-ZUG nicht nur einzelne Geräte verkauft, sondern stark über Gerätesysteme denkt. Wer Backofen, Steamer, Wärmeschublade und Geschirrspüler aus derselben Serie plant, bekommt eine sehr ruhige, einheitliche Optik. Genau das ist in puristischen Küchen ein Vorteil.

Zum Sortiment von V-ZUG gehören neben Backöfen und Steamern auch Kochfelder, Dunstabzüge, Geschirrspüler und Kühlgeräte. Foto: V-Zug
Combi-Steamer und Dampfgarer: Warum V-ZUG so bekannt ist
Wenn über V-ZUG gesprochen wird, fällt fast immer der Begriff Combi-Steamer. Gemeint ist ein Gerät, das Backofen und Dampfgarer kombiniert. Damit lassen sich Speisen dämpfen, regenerieren, backen oder mit Feuchtigkeit garen.
Der praktische Vorteil zeigt sich im Alltag: Gemüse bleibt saftiger, Fisch und Reis gelingen kontrollierter, Brot und Gebäck können von Feuchtigkeit profitieren, und vorbereitete Speisen lassen sich oft besser aufwärmen als in der Mikrowelle. Wer gerne kocht, Meal Prep macht oder Wert auf schonende Zubereitung legt, kann von einem solchen Gerät wirklich profitieren.
Die Einschränkung ist aber genauso wichtig: Ein hochwertiger Steamer lohnt sich nur, wenn er genutzt wird. Wer hauptsächlich einfache Ofengerichte macht und kaum mit Dampf arbeitet, zahlt bei V-ZUG für Technik, die im Alltag vielleicht selten gebraucht wird.
Geschirrspüler, Kühlschränke und weitere Geräte
Neben Dampfgarern und Backöfen bietet V-ZUG auch Geschirrspüler und Kühlgeräte an. Bei Geschirrspülern steht die Marke für hochwertige Ausstattung, leise Programme und Zusatzfunktionen. Bei Kühlgeräten ist Sulgen als Schweizer Standort besonders wichtig.
V-ZUG verspricht außerdem eine lange Ersatzteilverfügbarkeit: Ersatzteile bleiben nach Unternehmensangaben mindestens 15 Jahre nach Serienauslauf verfügbar. Das ist für eine hochwertige Einbauküche ein starkes Argument, weil Küchengeräte nicht wie kleine Elektrogeräte beliebig schnell ersetzt werden.
Trotzdem solltest du auch bei V-ZUG nicht blind nach Marke kaufen. Bei Geschirrspülern zählen Lautstärke, Bestecklösung, Trocknung, Innenraum, Energieverbrauch und Einbaumaß. Bei Kühlschränken sind Nischenmaß, Nutzinhalt, Geräusch, Temperaturzonen und Gefrierteil entscheidend.

Bei Geschirrspülern zählen im Alltag vor allem Lautstärke, Trocknung, Innenraumaufteilung, Einbaumaß und Service. Foto: V-Zug
V-ZUG in der Schweiz, Deutschland und Österreich
In der Schweiz ist V-ZUG eine feste Größe. Die Marke ist dort breit bekannt, in Küchenstudios häufig präsent und wird als hochwertige Schweizer Hausgerätemarke wahrgenommen.
In Deutschland und Österreich ist V-ZUG anders einzuordnen. Die Marke ist zwar erhältlich, aber nicht so allgegenwärtig wie Bosch, Siemens, Neff, Miele oder AEG. Sichtbar wird V-ZUG vor allem bei ausgewählten Küchenfachhändler, in Premiumstudios und in hochwertigen Planungen.
Vor dem Kauf sollte man deshalb prüfen, welcher Händler V-ZUG führt, wie Service und Einbau vor Ort organisiert sind und welche Geräte wirklich verfügbar sind. Eine Premiummarke funktioniert im Alltag nur dann gut, wenn Planung, Montage und Kundendienst ebenfalls passen.
V-ZUG und das Schweizer Maßsystem
Ein wichtiger Punkt bei V-ZUG ist das Schweizer Maßsystem. In der Schweiz sind Einbaugeräte traditionell oft auf andere Maße abgestimmt als im deutschen Küchenstandard. Das klassische Schweizer Maßsystem arbeitet mit 55 cm Breite, während in Deutschland und Österreich 60 cm Breite üblich ist.
V-ZUG bietet je nach Gerätekategorie und Markt auch Geräte im europäischen 60-cm-Maß an. Trotzdem sollte dieser Punkt früh in der Küchenplanung geklärt werden. Gerade bei Geschirrspülern, Backöfen und Kühlgeräten ist das Maß entscheidend, weil ein Gerät nicht einfach in jede Nische passt.
Wenn du in Deutschland oder Österreich eine Küche mit V-ZUG planst, sollte das Küchenstudio deshalb genau prüfen: SMS 55 oder Euro 60? Welche Nischenhöhe? Welche Front? Welche Sockelhöhe? Welche Einbauskizze? Bei Premiumgeräten wäre es besonders ärgerlich, wenn am Ende nicht die Technik, sondern das Maß zum Problem wird.
Ist V-ZUG baugleich mit anderen Marken?
Nein, V-ZUG ist nicht pauschal baugleich mit Miele, Bosch, Siemens, Neff, Gaggenau oder Electrolux. Die Marke gehört zu keinem dieser Konzerne und entwickelt viele Geräte eigenständig.
Trotzdem bedeutet “nicht baugleich” nicht automatisch “immer besser”. Es bedeutet zunächst nur: V-ZUG ist eine eigene technische und markenstrategische Welt. Wer V-ZUG mit Miele oder Gaggenau vergleicht, sollte nicht nur Preise nebeneinanderlegen, sondern Funktionen, Bedienung, Design, Service, Maße und den eigenen Kochalltag prüfen.
SIBIRGroup gehört zur V-ZUG Gruppe, ist aber nicht dasselbe wie V-ZUG. Ein SIBIR-Gerät sollte deshalb nicht automatisch als V-ZUG-Gerät verstanden werden. SIBIRGroup verkauft und betreut verschiedene Haushaltsgeräte und führt unter anderem SIBIR- und Gorenje-Geräte.

V-ZUG entwickelt viele Geräte eigenständig und ist nicht pauschal baugleich mit Marken wie Miele, Bosch, Siemens oder Gaggenau. Foto: V-Zug
Nachhaltigkeit und CO2-neutrale Produktion
V-ZUG kommuniziert Nachhaltigkeit sehr aktiv. Das Unternehmen gibt an, seit 2020 an allen Produktionsstandorten CO2-neutral zu produzieren, inklusive Kompensation. Außerdem investiert V-ZUG in moderne Produktionsgebäude, Kreislaufwirtschaft, Reparatur und längere Nutzungsdauer.
Das ist positiv, sollte aber richtig verstanden werden. CO2-neutral bedeutet nicht, dass keine Emissionen entstehen. Es bedeutet, dass direkte Emissionen reduziert und verbleibende Emissionen kompensiert werden. V-ZUG beschreibt diesen Weg vergleichsweise transparent.
Für Käufer ist Nachhaltigkeit bei Küchengeräten ohnehin nicht nur eine Frage der Produktion. Entscheidend sind auch Lebensdauer, Reparierbarkeit, Ersatzteilversorgung, Energieverbrauch, Wasserverbrauch und die Frage, wie lange ein Gerät tatsächlich genutzt wird.

Bei Kühlgeräten sind neben Design und Herkunft auch Energieverbrauch, Nutzinhalt, Temperaturzonen, Geräusch und Ersatzteilverfügbarkeit entscheidend. Foto: V-Zug
Wie teuer ist V-ZUG?
V-ZUG liegt im Premiumsegment. Die Geräte sind in der Regel deutlich teurer als viele Modelle von Bosch, Siemens, AEG, Beko, Amica oder Bauknecht und eher mit Marken wie Miele oder Gaggenau zu vergleichen.
Der Preis setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen: Schweizer Entwicklung und Fertigung, kleinerer Markt, hochwertiges Design, lange Ersatzteilverfügbarkeit, Serviceanspruch und besondere Funktionen wie Dampf, Regenerieren, Automatikprogramme oder vernetzte Bedienung.
Wichtig ist aber: Ein hoher Preis ist kein automatischer Qualitätsbeweis für jede Küche. Wenn du die Dampfgarfunktionen nicht nutzt, keinen Wert auf ein durchgängiges V-ZUG-Design legst oder ein begrenztes Budget hast, kann ein gutes Gerät von Bosch, Siemens, Neff, Miele oder AEG sinnvoller sein.

Der hohe Preis von V-ZUG lohnt sich vor allem dann, wenn Design, Ausstattung, Service und langfristige Nutzung zusammenpassen. Foto: V-Zug
Lohnt sich V-ZUG?
V-ZUG lohnt sich vor allem für Küchen, bei denen hochwertige Geräte bewusst Teil des Planungskonzepts sind. Das kann eine sehr reduzierte Wohnküche sein, eine Küche mit Fokus auf Dampfgarer und Backen oder eine Planung, bei der ein einheitliches Premium-Gerätebild wichtig ist.
Besonders sinnvoll ist V-ZUG für Käufer, die regelmäßig kochen, besondere Garfunktionen nutzen möchten und bereit sind, sich mit den Geräten zu beschäftigen. Ein Combi-Steamer bringt erst dann echten Mehrwert, wenn er nicht nur als teurer Backofen eingesetzt wird.
Weniger sinnvoll ist V-ZUG, wenn vor allem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gesucht wird. Dann bieten BSH-Marken, AEG, Miele-Einstiegsmodelle oder andere Hersteller oft mehr Auswahl pro Budget. Auch bei Küchen, in denen Geräte möglichst einfach, günstig und schnell austauschbar sein sollen, ist V-ZUG meist überdimensioniert.
Worauf du vor dem Kauf achten solltest
Bei V-ZUG sollte zuerst die Küchenplanung stimmen. Kläre früh, ob die Geräte in 55 oder 60 cm geplant werden, welche Serien optisch zusammenpassen und welche Funktionen du wirklich brauchst. Besonders bei Dampfgarern, Combi-Steamern und Wärmeschubladen sollte die Nutzung im Alltag realistisch eingeschätzt werden.
Auch der Service vor Ort ist wichtig. Wer V-ZUG in Deutschland oder Österreich kauft, sollte wissen, welcher Händler zuständig ist, wie der Kundendienst organisiert ist und wie Ersatzteile bestellt werden. Eine Premiummarke ist nur dann komfortabel, wenn auch die Betreuung nach dem Kauf funktioniert.
Bei Backöfen und Steamern lohnt sich ein Blick auf Bedienung, Reinigung, Automatikprogramme und Garraumgröße. Bei Geschirrspülern zählen Lautstärke, Trocknung und Innenaufteilung. Bei Kühlgeräten sind Nischenmaß, Nutzinhalt, Temperaturzonen, Geräusch und Energieverbrauch entscheidend.

Bei Kochfeldern mit integriertem Abzug zählen nicht nur Design und Marke, sondern auch Einbau, Luftführung, Reinigung und Arbeitsfläche. Foto: V-Zug
Fazit: V-ZUG ist Premium, aber nicht für jede Küche nötig
V-ZUG ist eine eigenständige Schweizer Premiummarke mit langer Geschichte, starker Marktposition in der Schweiz und einer klaren Ausrichtung auf hochwertige Küchen- und Haushaltsgeräte. Die Marke gehört nicht zu BSH, Electrolux, Haier oder Whirlpool und ist nicht pauschal baugleich mit anderen Herstellern.
Die Stärke von V-ZUG liegt in Schweizer Entwicklung und Fertigung, Dampfgarer-Kompetenz, reduziertem Design, langer Ersatzteilverfügbarkeit und einem hochwertigen Gesamtsystem. Der Preis ist aber nur dann sinnvoll, wenn diese Vorteile im Alltag auch genutzt werden.
Für eine hochwertige Wohnküche, in der Kochen, Dämpfen und Design eine große Rolle spielen, kann V-ZUG sehr gut passen. Für eine preisbewusste Küche oder eine Planung mit klassischem Backofen und einfachem Geschirrspüler gibt es oft rationalere Alternativen.
Weitere Infos zu Hausgerätemarken, Herstellern und Küchenplanung findest du im Küchenfinder Magazin:
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Häufige Fragen zu V-ZUG
Wer steckt hinter V-ZUG?
Gehört V-ZUG zu Miele?
Gehört V-ZUG zu BSH?
Wo werden V-ZUG-Geräte hergestellt?
Produziert V-ZUG wirklich in der Schweiz?
Was ist das Besondere an V-ZUG?
Ist V-ZUG baugleich mit anderen Marken?
Was ist der V-ZUG Combi-Steamer?
Lohnt sich ein V-ZUG Combi-Steamer?
Gibt es V-ZUG-Geräte in 60 cm Breite?
Ist V-ZUG besser als Miele?
Ist V-ZUG in Deutschland erhältlich?
Ist V-ZUG in Österreich erhältlich?
Wie lange gibt es Ersatzteile für V-ZUG?
Ist V-ZUG den Preis wert?






