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Arbeitsplatte in der Küche richtig befestigen

Arbeitsplatte in der Küche richtig befestigen

Die Freude über deine neue Arbeitsplatte ist groß. Doch nun stehst du vor der Frage: Wie befestige ich sie richtig und in welcher Reihenfolge gehe ich vor? Mit diesen Tipps wird deine Küchenarbeitsplatte halten und weist garantiert keine Spalte als “Hygienefallen” auf.

Das Gelingen beruht auf der sorgfältigen Vorbereitung

Mit dem akkuraten und geraden Zuschnitt vom Fachmann hast du bereits das Fundament für die perfekt sitzende Küchenarbeitsplatte errichtet. Wenn du auch die Ausschnitte für die Spüle und den Herd professionell vornehmen lässt, fällt die Vorbereitung im Endeffekt einfach. Gezielt geht es jetzt darum, alle Bauteile einzusetzen, die Arbeitsplatte in ihre Endposition zu bringen und zu prüfen, ob wirklich alles passt. Ist das der Fall, setzt du die Spüle, die Armatur und die Herdplatte richtig ein und bringst die Arbeitsplatte in Position.

Achtung Eck-Küche!

Bei über Eck oder U-förmig gebauten Küchen besteht die Arbeitsplatte aus mehreren Teilen. Für die Kantenübergänge nutzt du ein Verbindungsprofil, dass du bestenfalls an der Rückseite mit Silikon bestreichst. Die zweite Besonderheit kommt beim Anschrauben. Zuerst bringst du die Hauptplatte an, da sich die Eckplatten an ihr ausrichten. Wir empfehlen dir, nach einer groben Befestigung mit vier Schrauben eine erneute Genauigkeitsprüfung zu machen und die Eckplatten anzulegen. Auch bei unebenen Wänden kann der Einbau der Küchenarbeitsplatte vor eine Herausforderung stellen. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Ein Tischler sägt die Platte bei dir vor Ort zu und gleicht Wandunebenheiten durch “schiefe Schnitte” aus. Sie zweite Variante ist die Verkleidung der Wandübergänge mit einer hohen Leiste, die bestenfalls biegsam und damit an die Wand anpassbar ist.

Erst ausrichten und prüfen – dann verschrauben

Die passenden Schrauben für die Verbindung zwischen den Unterschränken und deiner Arbeitsplatte hast du bestenfalls gleich vom Händler mitgebracht. Wichtig ist, dass du die Verschraubungen an allen Mittelkanten, sowie bei zweigeteilten Arbeitsplatten, auch an den Übergangskanten anbringst. Im Normalfall ist eine zusätzliche Verschraubung in der Plattenmitte unnötig. Doch bei langen Flächen kann sie von Vorteil sein, sollte sich die Platte zum Beispiel nach oben wölben und optisch rund wirken. Durch das mehrmalige Ausrichten und Prüfen passt die Platte wie angegossen. Das heißt, dass du nun bei der Anbringung der Silikonfugen am Wandübergang nicht vor dem Problem stehst, breite Ritzen auszugleichen.

Die Abdichtung: Ein Muss!

Das Ziehen von Silikonfugen ist nicht schwer. Doch eine ruhige Hand ist erforderlich. Traust du dir diese Aufgabe nicht zu, wirst du im Freundeskreis sicherlich jemanden finden, der den Auftrag übernimmt. Die Fugen müssen völlig dicht sein, da Feuchtigkeit und kleine Essenskrümel zusammen eine unhygienische Schimmel-Schmutz-Mischung ergeben.

 

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