Nicht jeder Haushalt kommt mit einem kleinen Wassersprudler aus. In manchen Küchen wird täglich richtig viel Wasser gezapft. Große Familien, WGs, Praxen oder Büros haben einen ganz anderen Bedarf als ein Zwei-Personen-Haushalt.
Genau für solche Situationen sind die Tafelwasseranlagen von BieTal gedacht. Sie stammen ursprünglich aus Gastronomie und Bürobereich – werden inzwischen aber auch in privaten Küchen eingesetzt, wenn sehr viel Sprudelwasser aus dem Wasserhahn gebraucht wird.
Was macht BieTal anders als ein normaler Wassersprudler?
Bei BieTal steht kein kleines Haushaltsgerät im Spülenschrank, sondern eine richtige Untertischanlage. Die Modelle BT-10U, BT-30U oder BT-60U werden unter der Theke oder im Unterschrank installiert und an Kaltwasser, Strom und eine CO₂-Flasche angeschlossen.
Im Inneren wird das Wasser gekühlt und mit Kohlensäure versetzt. Der Unterschied liegt vor allem in der Menge: Diese Geräte schaffen deutlich mehr Liter pro Stunde als typische Haushalts-Sprudler.
Statt über die normale Küchenarmatur läuft das Wasser meist über eine separate Zapfstelle. Das kann eine Schanksäule auf der Arbeitsplatte sein oder ein eigener Zapfhahn. In einer großen Wohnküche wirkt das schnell wie eine kleine Bar.
Für wen ist so eine Tafelwasseranlage sinnvoll?
BieTal passt nicht in jede Küche. Die Geräte sind größer, brauchen mehr Platz und sind auf hohen Verbrauch ausgelegt.
Sinnvoll sind sie vor allem bei:
- großen Familien
- Wohngemeinschaften
- Küchen mit angeschlossenem Büro
- Praxen oder kleinen Betrieben
- Vereinsheimen oder Gemeinschaftsräumen
Wenn täglich viele Liter Sprudel- und Tafelwasser gezapft werden, stoßen kleinere Systeme schnell an ihre Grenzen. Hier spielt eine Tafelwasseranlage ihre Stärke aus.
Für eine kompakte Stadtwohnung mit wenig Stauraum ist das meist überdimensioniert.
Einbau: Das solltest du realistisch einplanen
Eine BieTal-Anlage ist kein kleines Plug-and-Play-Gerät.
Du brauchst:
- einen festen Kaltwasseranschluss
- eine Steckdose
- genug Platz im Schrank oder Technikbereich
- eine größere CO₂-Flasche mit sicherem Stand
Wenn eine Schanksäule eingebaut wird, muss die Arbeitsplatte entsprechend vorbereitet werden. Leitungen müssen sauber verlegt werden. Gerade bei längeren Wegen oder mehreren Zapfstellen lohnt sich die Planung mit einem Fachbetrieb.
Kurz gesagt: Das ist eher eine kleine Installation als ein Zubehörteil.
Kosten und laufende Ausgaben
BieTal bewegt sich im vierstelligen Bereich. Je größer die Anlage und je umfangreicher das Zubehör, desto höher die Investition.
Im Vergleich zu einem klassischen Wassersprudler für die Küche ist das eine deutlich größere Anschaffung. Dafür bekommst du aber auch eine Lösung, die dauerhaft viele Liter gekühltes Sprudelwasser liefern kann.
Hinzu kommen laufende Kosten für CO₂-Füllungen, gegebenenfalls Filter und Strom für die Kühlung. Wie hoch diese ausfallen, hängt stark davon ab, wie viel Wasser tatsächlich gezapft wird.
Wann BieTal die richtige Wahl ist
Wenn du einen Wassersprudler in der Küche nachrüsten möchtest, weil ihr ein paar Gläser pro Tag trinkt, ist BieTal wahrscheinlich zu groß gedacht.
Wenn jedoch täglich viele Menschen Wasser zapfen und Flaschen komplett ersetzt werden sollen, kann eine Tafelwasseranlage sinnvoll sein. Gerade in Kombination aus Wohnküche und Arbeitsplatz entsteht so eine zentrale Wasserstelle für alle.
Küchenfinder ordnet BieTal deshalb als Lösung für hohen Bedarf ein. Nicht für jede Küche, aber für Situationen, in denen Sprudelwasser wirklich in größeren Mengen gebraucht wird. Entscheidend ist am Ende nicht die maximale Leistung, sondern ob sie zu eurem Alltag passt.






