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Fugen in der Küche reinigen – welche Mittel helfen wirklich?

Beim Säubern der Fugen bleibt meist eine gewisse Menge des schmutzigen Wassers in der Fuge stehen und trocknet ein. Somit lagern sich die Schmutz- oder Kalkpartikel in der Fuge ab, wodurch sie mit der Zeit unschön aussehen. Auch zu säurehaltige und scharfe Reinigungsmittel rauen die Fugen auf, wodurch sie noch schneller verschmutzen. Ein regelmäßiges Säubern mit den richtigen Mitteln hält die Fugen sauber und sorgt dafür, dass die Schönheit der Fliesen erhalten bleibt. Der folgende Beitrag gibt dir nützliche Tipps.

Fugen mit den passenden Mitteln reinigen

Beim Säubern der Fugen solltest du darauf achten, die richtigen Mittel zu verwenden. Auch das Material der Fugen und der jeweilige Fliesenbelag spielen eine wichtige Rolle. Keramikfliesen beispielsweise sind anders zu reinigen als Stein- oder Naturfliesen. Das falsche Reinigungsmittel führt vielleicht zu sauberen Fugen, aber zu unansehnlichen Flecken auf dem Fliesenbelag. Verfugungen enthalten häufig Zement, der nicht säurebeständig ist. Ein Benutzen von säurehaltigen Reinigungsmitteln führt dazu, dass sich die Verfugung im Laufe der Jahre zersetzt. Daraus resultieren undichte Stellen. Dadurch kann Wasser eindringen und Schimmel entstehen.

5 Tipps für wirksame Hausmittel beim Fugen reinigen

Viele Menschen greifen zu chemischen Mitteln für die Reinigung von Fugen, doch es gibt auch gut bewährte Hausmittel:

1. Backpulver
Dieses günstige Mittel hat sich auf jeden Fall als sehr effektiv erwiesen. Es wird mit etwas Wasser verdünnt und dann auf die Fugen aufgetragen. Nach einer kurzen Einwirkzeit kannst du es mit einem feuchten Lappen entfernen. Damit werden die dunkel verfärbten Fugen wieder strahlend weiß.

2. Essig
Auch eine Essiglösung (Essig und Wasser, keine pure Essigessenz!) kann unter Umständen hartnäckigen Schmutz und auch Kalkflecken sehr effektiv entfernen. Allerdings nur dann, wenn es sich dabei um Epoxidharzfugen und Silikonfugen handelt. Diese kommen meist im Nassbereich wie im Badezimmer zum Einsatz. Zementhaltige Fugen sollten wie bereits oben beschrieben nicht mit säurehaltigen Reinigern in Kontakt kommen.

3. Soda
Soda mit Wasser kann den Fugen ebenfalls wieder neuen Glanz verleihen. Misch hierfür eine Tasse Wasser mit drei Tassen Soda und behandle die Fugen damit.

4. Zahnpasta
Für senkrechte Flächen, an denen die Reinigungsmittel abfließen würden, ist Zahnpasta empfehlenswert. Diese sollte ungefähr eine Stunde auf den Fugen einwirken.

5. Dampfreiniger
Ein gutes Gerät ist zudem ein Dampfreiniger, der sehr gründlich und umweltfreundlich arbeitet. Durch den Dampf wird der Schmutz fast automatisch gelöst, der mit klarem Wasser und einem sauberen Lappen sofort entfernt werden sollte, denn sonst wird er wieder in den Fugen verteilt. Auch Schimmelpilze sterben aufgrund der hohen Temperaturen ab.

Fazit

Ein Säubern lässt sich nicht vermeiden, doch ein mühsames Putzen ist zu verhindern, wenn du die Fugen pflegst. Mit speziellen Versiegelungen werden sie effektiv geschützt. Die hohe Feuchtigkeit in der Küche beschleunigt die Bildung von Schmutz und Schimmel in den Fugen. Du solltest daher darauf achten, den Raum nach der Benutzung möglichst schnell und vollständig zu trocknen.

Titelbild: Fastbo Wandpaneel von Inter IKEA Systems B.V.

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Redaktion

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2 Kommentare zu “Fugen in der Küche reinigen – welche Mittel helfen wirklich?”

  1. In der Einleitung wird davor gewarnt säurehaltige Putzmittel zu verwenden. Unter Punkt 2 wird dann Essig zum Reinigen empfohlen…. das ist eine Säure!

    1. Hallo,

      du hast Recht die Erklärung war etwas dürftig. Wir haben den Beitrag deshalb etwas angepasst. Das Reinigen der Fugen mit Essiglösung ist dann kein Problem, wenn es sich dabei um nicht zementhaltige Fugen aus Epoxidharz oder Silikon handelt.

      Liebe Grüße
      Olivia von Küchenfinder

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