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Mehlersatz: Diese Alternativen gibt es

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Die Gründe auf Mehl beim Kochen und Backen zu verzichten, können ganz unterschiedlich sein. Ein Hauptgrund ist häufig eine eher kohlenhydratarme Ernährung, bei der es darum geht, möglichst auf einfache Kohlenhydrate, wie sie in vielen Weizenprodukten vorkommen, zu verzichten. Aber auch Menschen, die Gluten schlecht oder gar nicht vertragen, sind oft auf der Suche nach einem Mehlersatz. Alternativen sind durchaus vorhanden, auch wenn du beim Backen auf ein paar Dinge achten solltest.

Nüsse statt Getreide

Ein beliebter Mehlersatz sind Nüsse. In vielen Rezepten lässt sich das Mehl relativ einfach durch geriebene Haselnüsse oder Mandeln ersetzen. Alternativ kann aber auch direkt Nussmehl gekauft werden. So finden sich im Handel beispielsweise Sorten wie Sesam-, Mandel- oder Mohnmehl. Auch Kokosmehl ist eine Option, wobei hier zu beachten ist, dass dieses einen relativ starken Eigengeschmack hat. Daher ist es meist eine gute Idee, Kokosmehl mit einer anderen Mehlsorte zu mischen.

Nüsse als Alternative zu Mehl sind vor allem dann empfehlenswert, wenn die Ernährung möglichst arm an Kohlenhydraten sein soll. Wem es dagegen vor allem um eine etwas gesündere Mehlsorte geht, der kann einfach die Getreidesorte wechseln. Anstatt Weizen bieten sich beispielsweise Dinkel oder Roggen an. Diese haben zwar beide auch Kohlenhydrate und Gluten, sind aber deutlich gesünder.

Exotische Mehlsorten als Ersatz

Ein weiterer beliebter Weizenmehlersatz ist Mais. Gerade in den USA und Südamerika sind Maismehlprodukte deutlich weiter verbreitet als bei uns, obwohl die Mehlalternative auch hierzulande erhältlich ist. Allerdings gilt Maismehl nicht unbedingt als gesünder als Weizen, weshalb es meist um geschmackliche Gründe geht, wenn es als Mehlersatz zum Einsatz kommt.

Darüber hinaus gibt es auch noch eine Reihe von weiteren Mehlalternativen, die teilweise auch etwas ausgefallener sind. Dazu zu zählen zum Beispiel:

  • Kichererbsernmehl
  • Sojamehl
  • Kastenienmehl
  • Leinsamenmehl
  • Amaranthmehl

Nicht alle diese Mehlsorten sind einfach im Handel zu finden. Oft wirst du in Reform- und Bioläden aber durchaus fündig, auch wenn die jeweilige Sorte in vielen Fällen erst bestellt werden muss. Auch Internethändler können hier weiterhelfen.

Worauf gilt es, bei Mehlalternativen zu achten?

Ein wichtiger Aspekt bei der Nutzung von Mehlalternativen ist die Tatsache, dass du viele Rezepte anpassen musst. Weizenmehl lässt sich meist nicht 1:1 zu austauschen. Oft zieht der Mehlersatz beispielsweise nicht so viel Flüssigkeit. Dies bedeutet, dass für das Rezept die Mehlmenge erhöht werden muss. In anderen Fällen fehlt dem Ersatz die Klebefähigkeit. Dann ist es wichtig, dass ein zusätzliches Bindemittel wie beispielsweise Eigelb verwendet wird.

Oft haben die verschiedenen Mehlalternativen unterschiedliche Stärken, sodass es eine gute Idee ist, das Weizenmehl nicht nur durch eine andere Mehlart zu ersetzen. Stattdessen lohnt es sich, Mehlsorten zu mischen. Hier bietet es sich vor dem Backen an, genau das Rezept zu recherchieren, um herauszufinden, welche Mehlalternative sich am besten eignet, um Weizen zu ersetzen.

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