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Wie lange sind Eier haltbar?

Eier lagern

Wir Deutschen lieben Eier! Durchschnittlich 230 der kleinen Eiweiß- und Vitaminbomben vertilgt jeder hierzulande pro Jahr. Doch das begehrte Lebensmittel ist nur gesund, wenn seine Haltbarkeit nicht überschritten ist. Denn Eier sind besonders anfällig für Salmonellen und anderen Bakterien. Daher solltest du beim Eierkauf und bei der Lagerung einiges beachten.

Eigenes Immunsystem schützt frische Eier

Kaufst du Eier im Handel, dann gibt das auf der Verpackung aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum Auskunft über die Frische. Bei uns in Deutschland sind das ab Legedatum 28 Tage. Anfangs haben Eier ein eigenes Immunsystem, das sie knapp zwanzig Tage vor Krankheitserregern, Keimen und Bakterien schützt. Daher kannst du Eier in diesem Zeitraum bei einer Temperatur zwischen 15 und 18 Grad Celsius lagern und roh verzehren. Rohei wird für die Herstellung von Süßspeisen wie Pudding, Tiramisu oder Mousse au Chocolat, frischer Mayonnaise oder Speiseeis verwendet. Spätestens nach dem 20. Tag gehören Eier in den Kühlschrank. Dort sind sie bis zu vier Wochen haltbar, sollten dann jedoch ausschließlich gekocht, gebacken oder gebraten auf den Tisch kommen.

Keine Chance für faule Eier

Altbewährte Probe, ob ein Ei noch gut ist: Einfach aufschlagen

Altbewährte Probe, ob ein Ei noch gut ist: Einfach aufschlagen

Um ein faules Ei zu entlarven, gibt es zwei Möglichkeiten. Eine Variante ist der Wassertest: Fülle ein hohes, durchsichtiges Gefäß mit Wasser und lege das Ei hinein. Da sich die im Ei befindliche Luftblase mit fortschreitender Zeit ständig vergrößert, bleiben ganz frische Eier auf dem Boden liegen. Richtet sich das Ei leicht schräg auf, ist es mindestens eine Woche alt. Zwei bis drei Wochen alte Eier schwimmen auf der Spitze im Gefäß. Eier, die gänzlich an der Oberfläche schwimmen, sind definitiv nicht mehr zu genießen. Weiterhin zeigt dir die Aufschlagprobe, wie alt ein Ei ist. Frisch gelegte Eier weisen einen prallen, kugeligen Dotter auf. Er ist umgeben von festem Eiweiß. Je flacher der Dotter und je wässriger das Eiweiß, umso älter ist das Ei.

Frische und gekochte Eier unterscheiden

Falls du ein gekochtes Ei aus Versehen zurück zu den ungekochten gepackt hast, kannst du es ganz leicht wieder ausfindig machen: Lege die Eier nacheinander auf einen glatten Untergrund und drehe sie im Uhrzeigersinn. Das Ei, das sich schnell und gleichmäßig um die eigene Achse dreht, ist das gekochte.

 

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