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Wärmeschublade in der Küche: Lohnt sich der Kauf? Tipps, Infos & Erfahrungen

Wärmeschublade Miele

Man hat Gäste zu sich eingeladen, kocht wie ein Weltmeister mehrere Gänge und hat alles so abgestimmt, dass jedes Gericht warm und verzehrfertig auf dem Teller landet. Schnell noch die Dekoration aus Zitronenschale, Petersilie und Balsamico-Creme drauf – und schon kann serviert werden. Doch bis alle sechs Gäste einen duftenden Gang vor sich haben, alle auf einen schönen Abend angestoßen haben und auch der Koch sich hingesetzt hat, ist das Essen bereits lauwarm. Der letzte Bissen ist dann nicht einmal mehr lauwarm, sondern kalt. Deswegen muss eine Wärmeschublade her. Wir verraten dir, ob und wann sich der Kauf einer Wärmeschublade lohnt und was es beim Kauf zu beachten gilt. 

Allgemeines

Diese Art von Schubladen sind Einbaugeräte, die in jedem Küchenschrank montiert werden können. Sie sind elektrisch und wärmen alles auf, was in sie hinein kommt – nicht nur Geschirr sondern auch Essen (falls die Gäste wieder zu spät kommen). Das Gerät kann so eingestellt werden, dass es Temperaturen zwischen 40 und 80 Grad erzeugt.

Miele Wärmeschublade dörren

In der Miele Wäremschublade können nicht nur Teller aufgewärmt, sondern auch Obst & Gemüse gedörrt werden. Foto: Miele

Größen & Energieverbrauch

Eine Wärmeschublade, die sechs Teller auf einmal fasst, misst circa 56 cm in der Breite, 15 cm in der Höhe und 55 cm in der Tiefe. Eine Schublade, die 40 Teller fasst, misst circa 56 cm in der Breite, 30 cm in der Höhe und 55 cm in der Tiefe. Der mittlere Anschlusswert beträgt um die 800 Watt, was stromsparender als jeder Backofen oder Wasserkocher ist.

Montage

Für gewöhnlich wird eine Wärmeschublade in den Küchenschrank integriert. Zu beachten ist dabei, dass diese einen Stromanschluss benötigt, der von der Hinterseite zugeführt werden muss. Das kann besonders beim Nachrüsten aufwändig sein. Eine weitere Lösung ist, die Schublade unter dem Backofen anzubringen – für alle die Spaß daran haben, sich zu bücken.

Bei Miele wird die Wärmeschublade unter den eingebauten Kaffevollautomaten eingebaut. Foto: Miele

Bei Miele wird die Wärmeschublade unter den eingebauten Kaffevollautomaten eingebaut. Foto: Miele

Preis

Eine Wärmeschublade ist zwar äußerst praktisch, ist aber doch ein ziemlicher Schlag ins Konto. Eine kleine Schublade, die für circa sechs Personen Teller und Espressotassen erwärmt, ist im Handel ab 300 € erhältlich. Je größer die Schublade, desto höher ist auch der Preis. Für das große Weihnachts-Familienessen für 20 Personen muss man sich also die große Version zulegen. Da muss man mit mindestens 600 € rechnen. Oder man greift zähneknirschend eben doch auf den Backofen zurück.

Erfahrung: Lohnt sich der Kauf?

Die Frage ist legitim, da eine Wärmeschublade doch eine kleine Investition ist. Sie ist äußerst praktisch, gerade wenn das Gericht ein kleiner Gourmet-Gang ist, der schnell abkühlen kann. Wer allerdings Zuhause für sich und seine Familie nur eine Hauptspeise kocht und nicht jeden Tag ein Vier-Gänge Menü auf den Tisch bringt, für den ist die Investition wohl eher nicht zu empfehlen. Und kochst du für deine Gäste doch einmal auf, kannst du die Teller auch ganz einfach im Backofen aufwärmen. Die Wärmeschublade ist zwar praktisch, aber nur für große Hobbyköche im Privatbereich zu empfehlen.

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Olivia

Olivia ist Küchenfinder Redakteurin der ersten Stunde und hat ein Auge für die neuesten Einrichtungstrends, Geräte und Materialien. Auch Zuhause verbringt sie viel Zeit in der Küche. Kochen bedeutet für sie Entspannung, Genuss und Lebensfreude.

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