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Wie lange ist Schinken haltbar?

Schinken gehören zu den ältesten Lebensmitteln der Menschheit. Das traditionelle Herstellungsverfahren der Räucherung oder Lufttrocknung – bis heute praktiziert – schenkt dem Schinken eine lange Haltbarkeit. Anders ist es bei gekochtem Schinken.

Geschnittener Schinken gehört gekühlt

Gekochten, geschnitten Schinken am besten luftdicht im Kühlschrank aufbewahren

Gekochten, geschnitten Schinken am besten luftdicht im Kühlschrank aufbewahren

Gekochter Schinken wird immer im Kühlschrank aufbewahrt. Um ihn vor Luft zu schützen, verwendest du am besten eine Frischebox. Gekochten Schinken solltest du innerhalb von maximal drei Tagen aufbrauchen. Salz macht geräucherten und luftgetrockneten Schinken länger haltbar. In Scheiben geschnitten, gehört roher Schinken in den Kühlschrank, am besten eingewickelt in sogenanntes Butterbrotpapier. So ist er problemlos einige Tage haltbar.

Die besondere Delikatesse: Schinken am Stück

Immer häufiger setzen Kochfreunde auf Schinken am Stück. Schinkenstücke ohne Knochen werden vakuumverpackt angeboten. Ungeöffnet und im Kühlschrank, hält er sich bis zu einem halben Jahr. Orientiere dich am Mindesthaltbarkeitsdatum. Geöffnete, ganze Schinkenstücke, lagerst du, eingepackt in Küchenpapier, ebenfalls im Kühlschrank.

Typisch Spanisch: Schinken frisch vom Jamonero

Vor allem spanische Ibérico- oder Serrano-Schinken werden oft als ganze Keule verkauft. Diese wird traditionell auf einem Haltegerät, dem jamonero, eingespannt. Erst zum Verzehr schneidet man hauchdünne Scheiben mit einem speziellen Messer ab. Diese Praxis ist eine raffinierte Möglichkeit, deinem nächsten spanischen Abend ein pfiffiges kulinarisches Detail zu verleihen.

Jamon Serano: Die spanische Spezialität wird frisch von der Keule geschnitten

Jamon Serano: Die spanische Spezialität wird frisch von der Keule geschnitten

Für die Haltbarkeit ist wichtig, dem Schinken optimale Lagerungsbedingungen zu geben. Die Keulen reifen frei hängend bei 15 bis 20 Grad Lufttemperatur und einer Luftfeuchtigkeit zwischen 60 und 80 Prozent. Diese Vorgaben solltest du beim häuslichen Verbrauch und der Lagerung einhalten. Abgeschnittenen Fettreste legst du regelmäßig auf die Schnittfläche. Anschließend den Schinken mit einem feuchten Tuch bedecken. So bekommt die Schinkenkeule genug Luft, und es kann sich kein Schimmel bilden. Die Lagerung sollte in einem kühlen Raum erfolgen. Entstehenden oberflächlichen Schimmelbelag kannst du ganz einfach mit einem Olivenöl getränkten Baumwolltuch abtragen. Bevor du den Schinken während der Lagerung servierst, schneide regelmäßig die oberste Schnittfläche ab.

 

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