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Energie sparen bei Küchengeräten: Was sagt das Energielabel?

Energielabel (Hintergrund-Foto: Miele)

Das europäische Energielabel mit den Balken von Grün bis Rot informiert schon seit den 1990ern Nutzer über den Energieverbrauch und die Energieeffizienz von Elektrogeräten. Das Label beinhaltet meistens auch noch weitere Informationen über das Gerät. Was die Abkürzungen auf dem Label bedeuten, welche Neuerungen 2019 kommen und mit welchen Küchengeräten du Energie sparst – das erfährst du in diesem Beitrag.

Energieeffiziente Küchengeräte: Klassen von G bis A+++

Die Energieeffizienzklasse eines Gerätes wurden in den 1990ern im Vergleich zu einem Referenzgerät errechnet. Da die Energieklassen in den 1990ern eingeführt wurden, stammt auch das Referenzgerät aus dieser Zeit. Da die Geräte heute aber im Vergleich zu den Stromfressern von damals alle viel besser sind, musste man sich mit den Klassen A+, A++ und A+++ behelfen.  Ursprünglich ging die Skala nach unten bis zum Buchstaben G. Durch die Erweiterung nach oben, geht sie aber heute oft nur mehr bis D. Fast alle Geräte, die heute neu auf den Markt kommen, müssen mindestens die Klasse A+ aufweisen. Neue Geräte der Klassen A bis D sind laut der europäischen Ökodesign-Verordnung großteils nicht mehr erlaubt.

Unterschiede zwischen Gerätegruppen bei Energieklassen

Backofen SenseCook2; Foto: AEG

Die Skala wird für jede Gerätegruppe nach vielen unterschiedlichen Kriterien aufgestellt. Deshalb lassen sich die Energieklassen von Glühbirnen nicht mit denen eines Backofens vergleichen. Außerdem geht bei manchen Geräten die Skala auch nur bis A. Während die Klasse A bei Backöfen also in Sachen Energieeffizienz ziemlich schlecht ist, kann sie in einer anderen Gerätegruppe die beste Kategorie sein. Darum ist immer wichtig, die Energieklasse des Gerätes in Relation zur ganzen Skala zu sehen.

Rentiert sich ein Gerät der Klasse A+++?

Grundsätzlich kann man pro weiterem Plus von einer zusätzlichen Energieersparnis von 25 Prozent ausgehen. Ein Gerät der Klasse A+++ ist also ca. doppelt so energieeffizient als ein Gerät der Klasse A+. Der höhere Preis bei der Anschaffung rentiert sich durch die gesparten Stromkosten meist schon nach wenigen Jahren. Bonus: Mit einem energieeffizienten Gerät sparst du nicht nur Geld, sondern trägst zum Umweltschutz bei!

Infos auf dem Energielabel: Abkürzungen und ihre Bedeutung

EU Energielabel Kühlgeräte; Foto: Umweltbundesamt Deutschland

Neben der Skala von Grün bis Rot und der Energieklasse des Gerätes sind auf dem Energielabel noch verschieden Angaben zum Gerät zu finden. Bei Kühlgeräten sind das z.B. der Jahresenergieverbrauch in kWh/a, das Volumen des Kühlschranks in Liter und die maximale Lautstärke in dB. Über der Skala findest du noch Hinweise zum Hersteller und die Modellbezeichnung. Ganz unten steht die Nummer der EU-Verordnung.

Das neue Energielabel ab 2019 – Schluss mit A+++

2017 hat die EU beschlossen, dass die Geräte wieder einheitlich mit einer Skala von A bis G ohne Zwischenstufen oder +++ klassifiziert werden. Damit sollen sich die Nutzer bei der Auswahl der neuen Geräte wieder einfacher zurecht finden. Die Klasse A+++ wird also zukünftig die Klasse A. Geräte mit den neuen Labels werden aber voraussichtlich erst ab Ende 2019 in den Küchenstudios und Shops der Hersteller zu finden sein.

Du möchtest Energie und Geld sparen? Wie das geht zeigen wir dir hier: Stromfresser im Haushalt: Mit diesen Tricks sparst du Strom und Energie in der Küche

Titelbild: Energielabel, Hintergrundfoto: Miele

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