Wer einen Wassersprudler in der Küche nachrüsten möchte, denkt meistens zuerst an Kohlensäure. HappyFilter geht einen Schritt weiter. Hier geht es nicht nur um Sprudelwasser aus dem Wasserhahn, sondern auch um besseren Geschmack, weniger Kalk und auf Wunsch sogar heißes Wasser direkt an der Spüle.
Das System kombiniert Filter, Kühlung und Sprudelfunktion in einem Gerät unter der Spüle. Für Küchen, in denen Komfort und Wasserqualität gleichzeitig wichtig sind, ist das eine interessante Lösung.

HappyFilter FizzRed vereint Filter, Kühlung, Sprudelfunktion und Heißwasser in einem kompakten System. Foto: HappyFilter
Was macht HappyFilter anders
Im Spülenschrank sitzt ein Untertischgerät, das dein Leitungswasser filtert, kühlt und bei Bedarf mit CO₂ versetzt. Kernstück ist ein Aktivkohlefilter, der laut Hersteller Partikel und Chlor reduziert. Gleichzeitig soll er Kalkablagerungen verringern – ein Punkt, der vor allem in Regionen mit hartem Wasser relevant ist.

Im Gerät sind Filtertechnik, Kühlung und CO₂-System integriert. Foto: HappyFilter
Im Alltag bedeutet das: Das Wasser schmeckt oft frischer, Kaffeemaschine und Wasserkocher verkalken langsamer und du bekommst gekühltes Sprudelwasser direkt aus dem Hahn.
Je nach Modell steht zusätzlich heißes Wasser bereit. Wer häufig Tee kocht oder schnell Nudelwasser braucht, spart sich damit einen separaten Wasserkocher auf der Arbeitsfläche.
FizzRed: 5 in 1 Wasserhahn mit Sprudel

Die FizzRed 5-in-1 Armatur ersetzt den klassischen Wasserhahn. Foto: HappyFilter
Für die klassische Nachrüstung in einer bestehenden Küche ist vor allem das Modell FizzRed gedacht.
Hier ersetzt eine 5 in 1 Armatur deinen bisherigen Wasserhahn. Du bekommst warmes und kaltes Leitungswasser wie gewohnt, dazu gekühltes Wasser, Sprudelwasser und heißes Wasser – alles über einen Hahn.
Die Technik bleibt im Unterschrank. Dort sitzen Filter, Kühlung und die CO₂-Kartusche. An der Armatur wählst du einfach aus, welche Wasserart du möchtest.
Für die Kohlensäure nutzt HappyFilter handelsübliche 425 g Kartuschen. Laut Hersteller reicht eine Kartusche für etwa 60 Liter Sprudelwasser. Wie lange das bei dir hält, hängt natürlich davon ab, wie viel ihr trinkt.

Sprudelwasser direkt aus dem Wasserhahn. Foto: HappyFilter
Wer einen Wassersprudler in der Küche nachrüsten möchte und gleichzeitig etwas gegen Kalk tun will, bekommt hier beides in einem System.
HappyFilter ONE: Lösung ohne Einbau unter der Spüle

HappyFilter ONE ist die freistehende Lösung für gefiltertes, gekühltes und gesprudeltes Wasser – ganz ohne Einbau unter der Spüle. Foto: HappyFilter
Mit HappyFilter ONE gibt es auch ein freistehendes Gerät. Es liefert ebenfalls kaltes, heißes und gesprudeltes Wasser, steht aber sichtbar in der Küche.

Im Inneren arbeitet eine integrierte CO₂-Kartusche für die Sprudelfunktion. Foto: HappyFilter
Das kann sinnvoll sein, wenn unter der Spüle kein Platz mehr frei ist oder du bewusst keine neue Armatur einbauen möchtest. Für eine integrierte Lösung mit Wasserhahn mit Sprudel bleibt jedoch das FizzRed-System die naheliegendere Variante.
Einbau: Was unter der Spüle geklärt sein sollte
Bevor du dich entscheidest, lohnt sich ein Blick in den Spülenschrank.
Du brauchst einen Abzweig am Kaltwasseranschluss, eine Steckdose im Schrank und ausreichend Platz für Gerät, Filter und CO₂-Kartusche. Das Gerät muss aufrecht stehen. Der Filter kann flexibler montiert werden.
Wenn eine neue Armatur eingebaut wird oder eine zusätzliche Bohrung nötig ist, sollte das sauber geplant werden. Gerade weil heißes Wasser im Spiel ist, ist eine fachgerechte Installation wichtig.
Was kostet HappyFilter
Für das FizzRed-Set mit Untertischgerät, Armatur, Filter und CO₂-Adapter liegen die Preise aktuell meist zwischen rund 1.900 und 2.000 Euro.
Die freistehende HappyFilter ONE bewegt sich bei etwa 1.300 Euro.
Damit liegt HappyFilter im oberen Bereich dessen, was man für einen Wassersprudler in der Küche ausgibt – bietet dafür aber auch mehr Funktionen als reine Sprudelsysteme.
Laufende Kosten im Alltag
Neben dem Kaufpreis fallen laufende Kosten an.
Eine CO₂-Kartusche reicht laut Hersteller für ungefähr 60 Liter Sprudelwasser. Je nach Trinkmenge kommen im Jahr mehrere Kartuschen zusammen. Die Ausgaben bleiben meist im überschaubaren Bereich, sollten aber eingeplant werden.
Die Filtereinsätze sollten etwa alle sechs Monate gewechselt werden. Auch hier entstehen regelmäßige Materialkosten.
Hinzu kommt Strom für Kühlung und Heißwasserfunktion. Das System läuft dauerhaft, bewegt sich beim Verbrauch aber eher in der Größenordnung eines kleineren Kühlgeräts.
Unterm Strich sind die laufenden Kosten kein Geheimnis, aber sie gehören zur ehrlichen Kalkulation dazu.
Für wen lohnt sich HappyFilter
HappyFilter passt besonders gut zu Haushalten, in denen Wasserqualität eine große Rolle spielt. Wer mit hartem Wasser zu tun hat und gleichzeitig auf Flaschen verzichten möchte, bekommt hier eine Kombi-Lösung.
Auch Viel-Tee- oder Viel-Kaffee-Trinker profitieren vom heißen Wasser direkt aus dem Hahn.
Küchenfinder ordnet HappyFilter deshalb nicht nur als Wassersprudler ein, sondern als System für alle, die ihr Leitungswasser insgesamt aufwerten möchten. Entscheidend ist wie immer: genug Platz im Spülenschrank, realistischer Blick auf die laufenden Kosten und der Wunsch, Sprudel, Filter und Komfort in einer Lösung zu bündeln.






