Home / Ratgeber  / Induktionskochfeld: Der Unterschied zwischen Induktion, Flexinduktion, Vollflächeninduktion, VarioInduktion

Induktionskochfeld: Der Unterschied zwischen Induktion, Flexinduktion, Vollflächeninduktion, VarioInduktion

Neue Küche? Neues Kochfeld! Kaum einer denkt bei der Küchenplanung heute an etwas anderes als ein Induktionskochfeld. Kein Wunder – die Vorteile einer Kochfelds mit Induktion sind zahlreich und überzeugen darum den Großteil der Küchenplaner. Viele verschiedene Hersteller haben Induktionskochfelder in ihrem Sortiment. Die einzelnen Modelle können verschiedenes, funktionieren zum Teil aber auch nach dem selben Prinzip heißen nur anders. In diesem Beitrag findest du einfache Erklärungen zu den Begriffen Flexinduktion, Vollflächeninduktion und VarioInduktion. So kann beim Kochfeld-Kaufen nichts mehr schief gehen.

Induktionskochfeld – die Standard Version

Flächenbündiges Induktionskochfeld mit TempControl in der Ausführung SmartSelect White. Foto: Miele

Flächenbündiges Induktionskochfeld mit TempControl in der Ausführung SmartSelect White. Foto: Miele

Induktionskochfelder werden sofort warm und verbrauchen weniger Energie als Ceran-Kochfelder. Die Kochfelder sind kindersicher, soweit das ein Kochfeld sein kann – die Herdplatte wird nämlich nicht warm, nur der Topf erwärmt sich. Darum gehören mit einem Induktionsfeld auch eingebrannte Soßenspritzer auf dem Kochfeld der Vergangenheit an. Und Kind kann mehr auf die heiße Herdplatte greifen. Die Kochtöpfe müssen allerdings kompatibel sein – das ist einer der Nachteile von Induktionsfelder. Die Standard – Induktionskochfelder haben, wie die Ceranfelder auch, einzelne Kochzonen, auf denen jeweils ein Topf/eine Pfanne Platz hat. Die Anzahl der Kochzonen varriert je nach Größe des Kochfeldes – meistens sind es 4 oder 5.

Flexinduktion – Kochen unabhängig von der Größe des Topfes

Induktionskochfeld mit 2 PowerFlex Kochzonen, die sich zu einer Fläche zusammenschalten lassen (KM6307). Foto: Miele

Induktionskochfeld mit 2 PowerFlex Kochzonen,
die sich zu einer Fläche zusammenschalten lassen (KM6307). Foto: Miele

Der Topf passt nicht aufs Kochfeld oder die passende Kochzone ist schon besetzt? Mit diesen Problemen musst du dich definitiv nicht mehr herumschlagen, wenn du ein Kochfeld mit Flexinduktion besitzt. Das Kochfeld mit Flexinduktion erkennt die Größe des Topfes über eingebaute Sensoren. Stellst du beispielsweise einen Bräter auf das Kochfeld, werden automatisch mehrer Kochzonen zusammen aktiviert. Die Hersteller der Kochfelder nennen das “Brückenfunktion”. Mit einem Flexinduktionskochfeld lassen sich darum auch Teppanyaki – oder Grillplatten bestens kombinieren.

VarioInduktion – volle Flexibilität

Siemens iQ700 Kochfeld mit Vario-Induktion; Fotocredit: Siemens

VarioInduktion ist im Prinzip dasselbe wie Flexinduktion. Der Begriff VarioInduktion kommt von Siemens. Die VarioInduktionsfelder von Siemens haben noch einen weiteren Vorteil: Du kannst deine Töpfe problemlos auf dem Kochfeld verschieben – das System merkt sich nämlich die eingestellten Temperaturen in Verbindung mit der Form des Topfes. So musst du die Temperatur nicht wieder neu einstellen.

Vollflächeninduktion

Siemens freeInduction Plus Kochfeld – Vollflächeninduktion; Foto: Siemens

Noch einen Schritt weiter geht das Kochfeld mit Vollflächeninduktion. Beim Vollflächeninduktionskochfeld gibt es keine vorgeplanten Kochzonen mehr. Sensoren unter der Kochfläche erkennen die Form und Größe der Töpfe und Pfannen und gleichzeitig deren Position. Die Mikro-Induktoren werden nur unter dem Bereich aktiviert, auf dem der Topf aufliegt. Die Größe und Form des Topfes ist vollkommen egal. Der Standort auch – du kannst das Kochfeld bis ins letzte Eck voll ausnutzen.  

Siemens freeInduction Plus Kochfeld – Vollflächeninduktion; Foto: Siemens

Fazit: Welches Induktionskochfeld ist das beste?

Die Leistungsunterschiede der Kochfelder bekannter Hersteller sind gering. Wenn du ein Induktionsfeld in deiner Küche haben willst, ist es besonders wichtig, deine Kochgewohnheiten zu hinterfragen. Wenn du deinen Bräter zweimal im Jahr auspackst, rentiert sich der Mehrpreis für Vollflächeninduktion wahrscheinlich nicht. Kochst du gern, viel und auch mal für mehrere Leute, kann dich ein Vollflächeninduktionsfeld durchaus glücklich machen.

 

Ist das Magnetfeld von Induktionskochfeldern schädlich?

Welches Induktionskochfeld ist das beste? AEG, Bosch, Miele & Co im Vergleich

Titelbild: Induktionskochfeld mit Flexinduktion von Neff; Foto: Neff

Finde die besten Küchenstudios in deiner Nähe

Im Küchenstudio-Verzeichnis findest du die besten Küchenstudios und Tischler in deiner Nähe. Los gehts!

Küchenstudio finden
NO COMMENTS

POST A COMMENT