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Wie wird Gulasch besonders zart und lecker?

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Das Gulasch ist nicht umsonst ein Klassiker in der Küche. Doch wirklich lecker ist es nur, wenn das Fleisch auch schön zart ist. Beißt man dagegen in ein zähes Stück, kann einem der Appetit schnell vergehen. Um dies zu vermeiden, ist vor allem Zeit wichtig. Ein gutes Gulasch darf nicht gehetzt werden. Darüber hinaus spielt aber auch die Fleischqualität eine wichtige Rolle.

Die Bedeutung der Garzeit für Gulasch

In der Regel wird das Fleisch beim Gulasch mit einem Mix aus Anbraten und Schmoren zubereitet. Beim Anbraten scheiden sich allerdings die Geister unter den Köchen etwas. Während manche das Fleisch anbraten, um durch die Röstaromen den Geschmack zu verstärken, schwören andere darauf, komplett auf ein vorheriges Braten zu verzichten. Stattdessen wird das Fleisch direkt geschmort, was es besonders zart machen soll. Grundsätzlich kommt es hier etwas auf den eigenen Geschmack an. Zartes Gulasch lässt sich durchaus auch mit angebratenem Fleisch erreichen. Daher lohnt es sich, beide Varianten einmal auszuprobieren, um zu sehen, welche dir mehr zusagt.

Gulasch Schmoren im Backofen immer mit Deckel

Gulasch Schmoren im Backofen immer mit Deckel

Damit das Fleisch am Ende nicht zäh wird, muss vor allem die Garzeit eingehalten werden. Gulasch wird vergleichsweise lang und mit eher niedrigen Temperaturen geschmort. So sollte das Fleisch maximal leicht köcheln, dies aber über einige Stunden. Wie lang die Schmorzeit dauert, hängt von der Fleischart ab. Bei Rindergulasch kann es schon einmal zwei bis drei Stunden dauern, Schwein ist in rund 90 bis 120 Minuten zart. Die schnellste Gulaschvariante lässt sich mit Pute zubereiten, bei dem die Schmorzeit zwischen 45 und 60 Minuten liegt.

Fleischqualität bei Gulasch nicht unterschätzen

Um dem Gulaschfleisch vor dem Schmoren noch einen kleinen Schub zu geben, kann es sich zudem anbieten, es einzulegen. Gewürze und Kräuter unterstützen dabei, den Geschmack zu verbessern, während Säuren wie sie beispielsweise in Essig oder Apfelsaft zu finden sind, schon einmal helfen, das Fleisch mürbe zu machen.

Säure wie Zitrone oder Essig helfen, das Gulasch mürbe und zart zu machen

Säure wie Zitrone oder Essig helfen, das Gulasch mürbe und zart zu machen

Darüber hinaus spielt auch die Qualität des Fleisches eine nicht zu unterschätzende Rolle. Für Gulasch eignen sich besonders Stücke aus der Wade, Schulter oder dem Nacken, die idealerweise auch etwas durchwachsen sind. Für qualitativ hochwertiges Fleisch ist der Metzger des Vertrauens die beste Adresse. Dieser stellt sicher, dass man auch wirklich identische Fleischstücke bekommt. Bei abgepackter Ware kann es dagegen vorkommen, dass die Stücke von unterschiedlichen Partien stammen. Dadurch kann es passieren, dass das Fleisch unterschiedliche Garzeiten hat. Die Folge ist, dass manche Gulaschstücke trotz lange Schmorzeit noch zäh sind, während andere schon die perfekte Konsistenz haben.

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Olivia

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