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Kühlschrank und Gefrierschrank kaufen: Kühl-Gefrierkombination oder Einzelgeräte? Was ist besser?

Du planst eine neue Küche? Dann taucht sicher irgendwann die Frage auf: Welcher Kühlschrank ist der richtige? Und vielleicht auch: Was ist sinnvoller? Eine Kühl-Gefrierkombination oder Einzelgeräte, also Kühlschrank und Gefrierschrank getrennt? Um dir die Entscheidung ein bisschen zu erleichtern, hier ein paar nützliche Infos.

Kühl-Gefrierkombination Vorteile und Nachteile im Überblick:

Vorteile:

Nachteile:

Freistehender Kühlschrank (Kühl-Gefrier-Kombination) mit NoFrost und VitaFresh Pro. Foto: Bosch

Freistehender Kühlschrank (Kühl-Gefrier-Kombination) mit NoFrost und VitaFresh Pro. Foto: Bosch

Vorteile einer Kühl-Gefrierkombination

#1 Platzsparend

Ein klarer Vorteil der Kühl-Gefrierkombination ist, dass eine Kombi meist platzsparender ist als zwei separate Geräte. Bei der Kühl-Gefrierkombination sind Kühlschrank und Gefrierschrank übereinander verbaut und zu einem Gerät kombiniert. Wenn du dir zwei getrennte Geräte anschaffst, musst du für beide Platz einplanen. Eine beliebte Lösung ist, den Gefrierschrank oder die Gefriertruhe in den Keller zu stellen, falls ein solcher vorhanden ist. Aber auch dort nimmt ein Gefriergerät natürlich Platz in Anspruch. Das Platz-Argument gilt allerdings nicht für Side-by-Side-Kühlschränke, die meist auch als Kühl-Gefrierkombi angelegt und sehr ausladend gebaut sind.

#2 Anschaffungspreis: günstiger

Kommt auf die Marke und den Hersteller an, aber: Grundsätzlich sind Kühl-Gefrierkombis günstiger als zwei getrennte Geräte zusammen. Ob der Preis ein entscheidendes Kriterium ist, hängt von deiner Situation ab und ob grundsätzlich beide Optionen möglich wären.

#3 Energiesparend

Eine Kühl-Gefrierkombination verbraucht meistens weniger Energie zwei separaten Geräten. Das liegt unter anderem daran, dass eine Kombi zwei Außenwände weniger hat, über die Kühlenergie verloren gehen kann. Der Energieverbrauch ist vor allem dann niedrig, wenn die beiden Teile der Kühl-Gefrierkombi über ein einziges Kühlaggregat gekühlt werden. Technisch aufwendigere Geräte haben zwei separate Kühlkreisläufe, die unabhängig voneinander gesteuert werden können, verbrauchen aber dementsprechend auch wieder mehr Energie.

#4 Alles sofort griffbereit

Die Kühl-Gefrierkombi in der Küche hat außerdem den Vorteil, dass du sowohl gekühlte als auch tiefgefrorene Lebensmittel sofort griffbereit hast. Damit sparst dir mühsame Ausflüge in den Keller, nur um an den gefrorenen Schnittlauch zu kommen. Wenn du nicht unter Zeitstress kochen musst, sehen deine Oberschenkelmuskeln das Treppensteigen vielleicht aber auch als willkommene Trainingseinheit – wer weiß.

Kühl-Gefrier-Kombi von LIebherr; Foto: Liebherr

Nachteile einer Kühl-Gefrierkombination

#1 Defektes Teilgerät kann nicht ausgetauscht werden

Sollte entweder der Kühlschrank oder der Gefrierschrank den Geist aufgeben, kann das Einzelgerät bei einer Kühl-Gefrierkombination leider nicht ausgetauscht werden. Das ist für viele ein Grund, sich gegen eine Kühl-Gefrierkombination zu entscheiden. Bei einer Kühl-Gefrierkombi von hoher Qualität sollten die Geräte jedoch sowieso eine hohe Lebensdauer aufweisen. In Geräte von guter Qualität zu investieren, lohnt sich also auf jeden Fall.

#2 Abtauen und Reinigen geht oft nicht einzeln

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Kühl-Gefrierkombinationen: Kombis mit einem Kühlkreislauf und Kombis mit zwei getrennten Kühlkreisläufen. Bei Kombinationen mit nur einem Kühlaggregat sind Kühlschrank und Gefrierschrank untrennbar verbunden. Das bedeutet: Du kannst die Geräte nicht getrennt ausschalten und abtauen. Außerdem erhöht sich auch die Temperatur im Gefrierschrank, wenn du die Temperatur im Kühlschrank höher schaltest. Fällt das Kühlaggregat aus, sind ebenfalls beide Geräte betroffen. Mittlerweile gibt es aber viele Kombi-Modelle, die mit zwei Kühlaggregaten funktionieren und so diesen Problemen aus dem Weg gehen. Geräte mit zwei Kühlkreisläufen verbrauchen dafür auch mehr Energie.

#3 Begrenzte Kapazität

Die Kühl- und Gefrierkombinationen verfügen insgesamt meist über ein Volumen von 300 bis 400 l – das reicht für einen mittelgroßen Haushalt durchaus. Wenn du aber einen eigenen Garten besitzt und deine Ernte einfrieren willst, oder einfach eine große Familie hast, brauchst du wahrscheinlich mehr Platz – also einen größeren Gefrierschrank oder eine Gefriertruhe. Das macht mehr Sinn und ist energiesparender, als zusätzlich zur Kühl-Gefrierkombi noch einen kleinen Gefrierschrank zu kaufen. Überhaupt ist die Frage des Volumens eine entscheidende: Zu groß ist genauso schlecht, wie zu klein. Kühl- oder Gefrierschränke verbrauchen nämlich kontinuierlich Strom – ob gefüllt oder nicht. Je größer der Kühlschrank, desto höher die Stromkosten.

Tipp: So sparst du Energie und Geld

Beim Kauf von neuen Kühl- und Gefriergeräten lohnt es sich besonders, auf das Energielabel zu achten. Auch wenn ein energieeffizientes Gerät auf den ersten Blick teurer erscheint, sparst du langfristig Stromkosten und tust gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes.

Titelbild: Gefriertruhe und großer Kühlschrank; Foto: Bauknecht Hausgeräte GmbH

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