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Einbaukühlschrank: Höhe und Breite richtig ermitteln

Für die kleine Küche kommt meist nur ein Einbaukühlschrank infrage. Die Frage ist allerdings welcher, denn Einbaukühlschränke gibt es mit und ohne Gefrierfach zu kaufen und vor allem in vielen verschiedenen Maßen. Je nach Bedarf und Nutzinhalt kommen verschiedene Höhen und Breiten für deine Küche in Frage. Wir verraten dir, wie du die Höhe und Breite eines Einbaukühlschrank richtig ermittelst. 

Der Einbaukühlschrank – versteckt hinter den Fronten

Die in die Küchenschränke integrierbaren Kühlschränke oder Kühl-Gefrier-Kombinationen schaffen einen einheitlichen und harmonischen Look ohne Unterbrechungen. Der Einbaukühlschrank wird in einen Umbauschrank der Küchenzeile eingesetzt. Die Kühlschranktür wird mit einer gleichgroßen Dekor-Platte passend zur Küchenfront verschraubt. Damit ist der Einbaukühlschrank von anderen Küchenschränken nicht zu unterscheiden. Möglich ist auch, einen Einbaukühlschrank mit Edelstahlfront in eine Küchenzeile zu integrieren.

Wie auch der voll integrierbare Geschirrspüler oder der Einbau-Backofen verhilft ein Einbaukühlschrank der Küche zu einem stimmigen Gesamtbild. Einbaukühlschränke sind praktisch, platzsparend und passen in Küchenschränke mit dem Standard Nischenmaß von 60 Zentimetern. Die Standard-Tiefe von Küchenschränken einer Küchenzeile beträgt ebenfalls 60 Zentimeter. Die Gerätegröße des Einbaukühlschranks ist etwas kleiner, damit er genau in den Umbauschrank passt. Meist misst der Einbauküchenschrank etwa 55 Zentimeter in Breite und Tiefe.

Beim Einbaukühlschrank zählt die Höhe

Einbaukühlschrank und Tiefkühler; Foto: Liebherr

Die Breiten von Umbauschrank und Einbaukühlschrank sind mit 60 bzw. 55 Zentimeter feste Größen – bis auf wenige Sondermodelle. Bei der Höhe des Einbaukühlschranks oder der Einbau-Kühlkombination stehen jedoch verschiedene verschiedenen Höhen zur Wahl.

  • 82 bis 87 Zentimeter: meist ohne Gefrierfach
  • 122 bis 123 Zentimeter, Volumen etwa 200 Liter: mit und ohne Gefrierteil
  • 144 bis 145 Zentimeter und177 bis 180 Zentimeter: meist Kühl-Gefrier-Kombinationen, auch mit separaten Türen

Die kleinen Einbaukühlschränke haben meist kein Gefrierfach, da in dieses lediglich ein oder zwei Tiefkühlpizzen passen könnten. Ab 122 Zentimeter ist häufig ein Gefrierfach integriert. Bei noch größeren Kühlschränken ist der Gefrierbereich separiert und wird häufig mit einer eigenen Tür verschlossen.

Bauformen der Einbaukühlschränke

Bauknecht Kühlschrank Frische Center (Side by Side), Foto: Bauknecht

Vollintegrierter Einbau-Kühlschrank , Foto: Bauknecht

Einbaukühlschränke können vollintegrierbar, teilintegrierbar oder unterbaufähig sein. Letztere werden an den vorgesehenen Platz geschoben. Wie auch bei den voll- und teilintegrierbaren Geräten kann ihre Tür mit einer Küchenfront verkleidet werden. Soll der Kühlschrank in einem Umbauschrank beispielsweise Augenhöhe integriert werden, muss die Wahl auf einen vollintegrierten oder teilintegrierten Einbaukühlschrank fallen.

Auf welcher Höhe soll der Kühlschrank eingebaut werden und wie hoch darf er sein?

  • Unterbaufähig: Der Einbaukühlschrank wird unter die Arbeitsplatte geschoben und befestigt, ein eigener Schrank ist nicht erforderlich. Die Höhe des Kühlschranks ist damit auf 82 bis 87 Zentimeter (bis unter die Arbeitsplatte) begrenzt.
  • Teilintegriert und vollintegriert: Der Einbaukühlschrank wird in einen Küchenschrank eingesetzt (“Augenhöhe”).

Tipp für den Türanschlag des Einbaukühlschranks:  Die Tür sollte sich zur Küchenzeile hin öffnen, damit zum Öffnen und Schließen der Arbeitsablauf nicht unterbrochen werden muss.

Side-By-Side-Kühlschrank für den Einbau

Side-by-Side-Kühlschrank in respektabler Größe: Gefrierschrank FNS 35402i (links) und Kühlgerät K 35473 iD für die 140 Zentimeter hohe Einbaunische. Foto: Miele

Side-by-Side-Kühlschrank als Einbaugerät; Foto: Miele

Auch die beliebten Side-By-Side-Geräte sind bereits in den beliebtesten Nischenmaßen auch als Einbaugeräte erhältlich. Wer die oft riesigen nebeneinanderliegenden Einbaukühlschränke unterbringen kann, hat viel Stauraum und kann die Lebensmittel im großzügigen Innenleben des Kühlschranks perfekt organisieren. Allerdings ist auch mit einer deutlich höhere Stromrechnung zu rechnen.

Kapazität (Liter) des Einbaukühlschranks

Konserven lagern im Stauraum der Küchenschränke, andere Lebensmittel müssen jedoch gekühlt werden. Welche Kapazität bzw. welchen Nutzinhalt in Litern der Einbaukühlschrank bzw. der Gefrierbereich haben sollen, hängt von der Personengröße des Haushalts und den Einkaufsgewohnheiten ab. Werden gerne Schnäppchen jagt, wird vermutlich ein größerer Kühlschrank bevorzugt. Entscheidend für die Kapazität und die Kühlschrankhöhe sind allerdings die Räumlichkeiten der Küche.

Faustregel zum benötigten Kühlvolumen: Für jede Person sollten 60 Liter Kühlraum eingeplant werden – ohne Gefrierbereich.

TIPP: In eine Einkaufstasche passen etwa 18 Liter. In einem Kühlschrank mit 100 Litern lässt sich der Inhalt von bis zu 5 vollen Einkaufstaschen verstauen.

Innenaufteilung des Einbaukühlschranks

Einbaukühlschrank mit

Einbaukühlschrank mit Gefrierfach und eigenen Fächern für Gemüse, Obst und Fleisch; Foto: Liebherr

Bei größeren Einbaukühlschränken mit Gefrierkombination steht eine große Auswahl an Optionen zur Innenaufteilung zur Wahl. Das Gefrierfach kann separat oder im oberen Teil des Kühlschranks untergebracht sein. Teilweise sind in größeren Einbaukühlschränken Gefrierschubladen integriert. Bei allen Optionen sollte immer geprüft werden, ob sich die Kühlschranktür tatsächlich vollständig öffnen lässt – insbesondere dann, wenn im Kühlschrank Schubladen untergebracht sind.

Für den Kühlbereich gibt es extra Fächer für Fleisch und Fisch, in denen die perfekte Temperatur gehalten wird. Beinahe ein Standard sind die Schubladen für Obst und Gemüse im Bodenbereich der Kühlschränke, wo es weniger kühl ist. Praktisch sind ausreichend große Flaschenhalterungen in der Tür.

Die Energieeffizienzklasse des Einbaukühlschranks

Der Kühlschrank läuft Tag und Nacht, an jedem Tag des Jahres. Damit wird seine Energieeffizienzklasse beim Kauf zum wichtigen Kriterium. Das gilt umso mehr, größer das Gerät ausfällt. Das beste Energielabel ist “A”. Dieses wird durch Pluszeichen weiter unterschieden. A+++ ist die höchste Energieeffizienzklasse. Umso größer der Kühlschrank, umso mehr Strom braucht er für den Betrieb. Eine hohe Energieeffizienzklasse kann sich schnell auszahlen.

 

 

 

Titelbild: Neff

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