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Welche Gewürze gehören zur Grundausstattung?

Verschiedene Gewürze auf Löffel

Wer vor dem Gewürzregal im Supermarkt steht, kann sich durch die große Auswahl schnell überfordert fühlen: Zahlreiche Gewürze von A-Z in allen möglichen Formen und Verpackungen stehen zur Auswahl. Etwas mehr als Pfeffer und Salz sollten in der heimischen Küche schon zur Verfügung stehen – um vielfältige Gerichte zu kochen reicht es jedoch, eine kleine Auswahl an Standardgewürzen zu besitzen. Welche fünf Gewürze dürfen in keiner Hobbyküche fehlen? Wir verraten es dir!

Curry

Curry in Schale

Was viele nicht wissen: Curry ist eine Mischung aus verschiedenen Gewürzen. Quelle: Cv

Ob süß oder scharf – Curry kommt in vielen verschiedenen Facetten daher. Die aus Indien stammende Gewürzkombination besteht unter anderem aus Kurkuma, Kardamom, Koriander und Kreuzkümmel sowie einigen weiteren Gewürzen – lediglich die Anteile unterscheiden sich. Die Gewürzmischung eignet sich hervorragend für Gemüse-, Fleisch- und Fischgerichte.

Nicht nur auf geschmacklicher, sondern auch auf gesundheitlicher Ebene profitiert man durch den Genuss des Pulvers: Es wirkt entzündungshemmend und stabilisiert den Cholesterinspiegel.

Koriander

Koriander ganz und in  Pulverform

Koriander: früher hauptsächlich als Heilpflanze verwendet, heute nicht mehr aus der Küche wegzudenken. Quelle: Cv

Ob als ganzer Samen oder in Pulverform – Koriander gehört in jede Küche. Ursprünglich wurde Koriander beinahe ausschließlich als Heilpflanze genutzt. Vor allem als Pflanze begeistert Koriander mit seinem Reichtum an Antioxidantien und seiner antibakteriellen Wirkung.

Sparsam eingesetzt verleiht das intensive Gewürz Gerichten das gewisse Extra. Würzig und leicht süßlich kommt Koriander daher, was es vielseitig einsetzbar macht. Vor allem in Broten oder Gebäck wie Lebkuchen und Spekulatius macht sich Koriander gut.

Zimt

Zimtstangen und Zimtpulver

Egal ob Zimtstangen oder Zimtpulver, Zimt schmeckt nicht nur in der Weihnachtszeit. Quelle: Cv

Hier hast du die Qual der Wahl zwischen Zimtstangen oder der Pulvervariante. Das Gewürz solltest du nicht nur zur Weihnachtszeit im Haus haben: Viele Backwaren und Desserts begeistern auch in den wärmeren Monaten mit ihrem zimtigen Aroma.

Doch auch einige herzhafte Gerichte schmecken mit einer zimtigen Note überraschend gut. Wie wäre es mal mit einem Couscous-Salat mit einer Prise Zimt?

Auch in diesem Fall handelt es sich um ein Gewürz, das vor gesundheitlichen Vorteilen nur so strotzt: Vor allem Ceylon-Zimt ist als Naturheilmittel verschrien und kann den Blutdruck regulieren, Entzündungen hemmen und die Verdauung fördern.

Muskatnuss

Muskatnuss gerieben

Egal ob frisch geriebene Muskatnuss oder auch als Pulver- Muskat kann vielseitig verwendet werden. Quelle: Cv

Bei der Zubereitung von Kartoffeln ist Muskatnuss stark gefragt. Auch beim Backen findet Muskat Anwendung – sei es direkt in Pulverform oder frisch gerieben.

Der Geschmack ist eine interessante Mischung aus süß und scharf, was selbst heißen Getränken wie Kakao und Tee das gewisse Extra verleihen kann. Eine kleine Prise reicht bereits für das volle Geschmackserlebnis.

Zu viel des Guten sollte es nicht sein: Überdosiert führt Muskatnuss zu Übelkeit und sogar Halluzinationen.

Paprika

Paprikapulver in Schale

Paprikapulver ist nicht gleich Paprikapulver. Die Farbe verrät so einiges. Quelle: Cv

Der Schärfegrad des Pulvers lässt sich an der Farbe erkennen: je dunkler, desto milder das Gewürz. Paprika ist ein echter Allrounder und macht aus beinahe jeder Mahlzeit eine Köstlichkeit.

Natürlich hat auch der Verzehr dieses Gewürzes positive Auswirkungen auf den Körper:
Durch seinen hohen Vitamin C-Gehalt unterstützt Paprikapulver das Immunsystem. Außerdem ist das Gewürz seit vielen Jahrhunderten als Hausmittel gegen gegen Zahnschmerzen bekannt und fördert den Blutkreislauf.

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Redaktion

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