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Küchenabnahme: Tipps, auf was achten?

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Die neue Traumküche “steht”. Schränke, Regale und Elektrogeräte sind eingebaut, und auf den ersten Blick sieht alles prima aus. Die Vorfreude auf das allererste Kocherlebnis in der eigenen Küche steigt. Für ein rundum ungetrübtes Kochvergnügen sollte natürlich alles “stimmig” und die Küche frei von Fehlern und Mängeln eingebaut worden sein. Unsere Tipps helfen bei der Küchenabnahme:

Die Details sind entscheidend

Noch vor der eigentlichen Küchenabnahme sollte die Lieferung auf ihre Vollständigkeit hin überprüft werden. Ist das Zubehör komplett? Und wie verhält es sich mit der Innenausstattung der Schränke und Schubladen? Ein kleiner Kontrollblick hilft, Reklamationen und Ärger im Nachhinein zu vermeiden. Etwaige Mängel können auf dem Lieferschein vermerkt und dann direkt an das zuständige Unternehmen weitergegeben werden.

Der Blick hinter die Kulissen lohnt sich bei der Küchenabnahme. Selbst wenn alles “glänzend” aussieht und auch die Displays in den Elektrogeräten leuchten, ist es sinnvoll, genau hinzuschauen. So stellt sich bei der Küchenabnahme oftmals heraus, dass das Kochfeld oder die Spüle nicht in perfekter Ausrichtung horizontal zur Vorderkante der Arbeitsplatte integriert wurden. Funktionieren die Geräte? Erreicht der Backofen tatsächlich die maximale Temperatur, ohne dass sich unangenehme Gerüche in der Räumlichkeit breitmachen? Arbeitet die Mikrowelle wie gewünscht oder besteht nur die Leuchte im Inneren des Gerätes den Funktionstest?

Alles auf Abstand

Die Abstände zwischen der Arbeitsplatte und den Hängeschränken werden nach dem Einbau idealerweise noch einmal kontrolliert. Dadurch lassen sich Fehlfunktionen an den Hochschränken vermeiden. Wichtig ist überdies, dass die Linie der Unterkante der Hängeschränke mit den oberen Fächern der Hochschränke übereinstimmen. Die Oberflächen von Türen und Schränken, vom Herd sowie von Schubladen und Regalen sollten beim Einbau mit einer Wasserwaage ausgerichtet werden. Durch präzises Arbeiten können Fehlfunktionen schon im Vorfeld vermieden werden.

Die Laufgängigkeit von Türen und Schubladen sollte ebenfalls überprüft werden. Türen mit Softstop-Anschlag laufen im Idealfall tatsächlich sanft und zuverlässig. Und auch der Lauf- und Schließanschlag bei möglichen vorhandenen Rondellen ist mängelfrei. Muss die Kühlschranktür oder die Tür des Gefrierschranks nach dem Öffnen in der Position gehalten werden, kann das in der Alltagsroutine durchaus lästig sein. Daher ist es empfehlenswert, auch diese auf ihre Funktionsfähigkeit und Leichtgängigkeit hin in Augenschein zu nehmen.

Manchmal kommt es vor, dass Abdeckungen an Scharnieren und Schubladen nicht fest verankert sind. Mitunter wird im Eifer des Gefechts sogar vergessen, sie anzubringen. Deshalb schadet auch hier ein prüfender Blick nicht. Sind die Einlegeböden passgenau integriert oder muss ihr Sitz noch einmal korrigiert werden? Ist die Küchenarbeitsplatte sauber integriert und wurden die Anschlüsse adäquat versiegelt? Auch ein prüfender Blick auf die Ausführung von Pass- und Sockelleisten sowie auf die Dichtigkeit von Zu- und Abläufen ist im Rahmen der Küchenabnahme empfehlenswert.

Alles im grünen Bereich

Nicht zuletzt ist es ratsam, den Geschirrspüler einzuschalten und zu prüfen, ob gegebenenfalls Wasser austritt. Die Flächenbündigkeit der Herdplatte bzw. des Kochfeldes sowie die Beschaffenheit der Griffe – sind hier möglicherweise Macken oder Kratzer vorhanden – gehört ebenfalls zur Küchenabnahme dazu.

Fazit: Die richtige Küchenabnahme

Der besseren Übersicht halber macht es Sinn, sich zunächst einen groben Überblick über die Beschaffenheit der Küche zu machen, um sodann die Details in Augenschein zu nehmen.

Schritt für Schritt zur neuen Küche: Wie läuft eine Küchenplanung ab?

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