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Wie lange muss man einen Plätzchenteig kalt stellen?

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Der perfekte Plätzchenteig ist geschmeidig und lässt sich gut ausrollen sowie ausstechen. Damit er diese Konsistenz erreicht, steht in vielen Rezepten, dass er kaltgestellt werden sollte. Doch wie lange ist das nötig und wie lange im Voraus kann er vorbereitet werden? Finde bei uns Antworten auf diese Fragen.

Deshalb sollte man Plätzchenteig kaltstellen

Butter, Zucker, Eier und Mehl sind die Grundzutaten für die meisten Plätzchenteige. Hier und da kommen noch Gewürze oder Kakaopulver, der Abrieb von Zitrusfrüchten oder andere Leckereien hinzu, die den Geschmack verfeinern sollen. Was die meisten Rezepte jedoch eint, ist die Angabe, der Teig solle kaltgestellt werden.

Das Kaltstellen oder auch Ruhen eines Plätzchenteiges hat den Sinn, dass die durch das Kneten entstandene Spannung abgebaut und der Teig geschmeidiger wird. Ruht der Teig einige Zeit im Kühlschrank, kann sich auch der Stärkekleber im Mehl besser entwickeln und dafür sorgen, dass die Plätzchen im Backofen gut aufgehen und auch abgebacken ihre Form halten.

Diese Kühlzeit braucht der Teig

In den meisten Rezepten für Plätzchenteig ist eine Kühlzeit von mindestens 30 Minuten vorgesehen. Einige verlangen auch zwei Stunden, damit der Teig die perfekte Konsistenz erhält und sich bestens weiterverarbeiten lässt. Zumindest die halbe Stunde Ruhezeit solltest du deshalb einhalten, damit sich alle Zutaten im Teig gut verbinden können.

Die Kühlzeit verringern oder verlängern

Drängt die Zeit und du willst deine Plätzchen schneller ausstechen und abbacken können? In diesem Fall hilft dir die Kühltruhe weiter. Schlage den Teig in Frischhaltefolie ein und lege ihn für etwa zehn Minuten ins Gefrierfach. So wird er zumindest schneller fest und lässt sich besser ausrollen.

Tipp: Willst du besonders große Mengen Teig verarbeiten, lohnt es sich auch, ihn in mehrere, kleine Portionen aufzuteilen und so zu kühlen. Nimm dir dann immer nur so viel aus dem Kühlschrank heraus, wie du gerade weiterverarbeiten willst.

Plätzchenteig hat zudem den Vorteil, dass du ihn auch länger kaltstellen kannst, als im Rezept verlangt. So ist es in den meisten Fällen kein Problem, den Teig am Abend vorzubereiten und am nächsten Tag zu backen. Bis zu zwei Tage kannst du den Plätzchenteig im Kühlschrank lassen, wenn keine weiteren als die Grundzutaten enthalten sind.

Tipp: Zu viel Teig vorbereitet und keine Zeit oder Lust, so viele Plätzchen zu backen? Gefriere überschüssigen Plätzchenteig einfach ein. Bis zu sechs Monate hält er sich dort und kann nach dem Auftauen ganz normal weiterverarbeitet werden.

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Olivia

Olivia ist Küchenfinder Redakteurin der ersten Stunde und hat ein Auge für die neuesten Einrichtungstrends, Geräte und Materialien. Auch Zuhause verbringt sie viel Zeit in der Küche. Kochen bedeutet für sie Entspannung, Genuss und Lebensfreude.