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Gemüse richtig einfrieren

Gemüse richtig infrieren

Das Einfrieren von Gemüse ist eine klassische Art der Haltbarmachung, die schon seit vielen Jahren angewendet wird. Durch eine lange Lagerung im Gemüsefach oder im Vorratsraum gehen fast immer Vitamine und Nährstoffe verloren. Dies liegt daran, dass die Inhaltsstoffe des Gemüses licht- und wärmeempfindlich sind. Für das Einfrieren muss das Gemüse entsprechend vorbereitet werden. Auch das richtige Behältnis spielt eine wichtige Rolle.

Gemüse kann roh, blanchiert oder gekocht eingefroren werden

Das Gemüse muss zum Einfrieren vorbereitet werden. Gemüse vom Markt oder aus dem Lebensmittelhandel sollte auf jeden Fall gründlich gewaschen und danach zerkleinert werden. Ein Großteil der Gemüsesorten kann allerdings nicht roh eingefroren werden. Gemüsesorten wie beispielsweise Sellerie, Spinat oder Weißkohl sollten vor dem Einfrieren blanchiert werden. Nach dem Blanchieren muss das Gemüse kurz in Eiswasser abgeschreckt werden. Durch das Abschrecken wird der Garvorgang sofort gestoppt und das Gemüse behält seine frische Farbe. Grünkohl, Rote Beete oder Rotkohl sollten immer nur fertig gegart eingefroren werden. Meerrettich, Zwiebeln, Paprika oder Karotten können zerkleinert ohne Kochen oder Blanchieren eingefroren werden. Gekochte oder blanchierte Gemüsesorten sollten erst eingefroren werden, wenn sie auf Zimmertemperatur abgekühlt sind. Dadurch wird Eisbildung auf dem Gemüse verhindert und selbstverständlich auch Energie gespart.

Gemüse wird idealerweise in kleinen Portionen eingefroren

Gemüse in kleinen Portionen einfrieren

Gemüse in kleinen Portionen einfrieren

Der Handel bietet zum Einfrieren von Gemüse verschiedene Behältnisse an. Ganz klassisch sind Kunststoffbeutel, die mit einem Metall- oder Kunststoffclip verschlossen werden. Wer ein größeres Gefrierfach oder sogar eine Gefriertruhe zu Hause hat, kann zum Einfrieren spezielle Kunststoffschüsseln verwenden. Die Schüsseln sind mit Deckeln ausgestattet und lassen sich dadurch einfach stapeln. Die Schüsseln sind für Single- oder Familienhaushalte in verschiedenen Größen erhältlich. Die meisten Behälter lassen sich auch einfach beschriften, sodass man auch immer weiß, was sich im Innern befindet. Ganz gleich ob man Kunststoffbeutel oder Kunststoffschüsseln zum Einfrieren verwendet, sollte immer die Menge berücksichtigt werden. Kleinere Portionen frieren schneller durch. Es ist auch ein Vorteil, wenn das Gemüse nach dem Kochen oder Blanchieren auf einem Küchenkrepp oder Handtuch trockengetupft wird. Aus den Schüsseln und Beuteln sollte idealerweise die Luft abgelassen werden. Dies spart Platz und das Gemüse bleibt auch im gefrorenen Zustand länger frisch. Zum Kochen wird das gefrorene einfach in den Topf oder in die Pfanne gegeben.

Manches Gemüse sollte nur frisch verarbeitet werden

Es gibt allerdings auch Gemüsesorten, die nicht unbedingt eingefroren werden sollten. Dazu zählen zum Beispiel Gurken, Tomaten oder Radieschen. Da diese Gemüsesorten viel Wasser enthalten, werden sie nach dem Auftauen weich und matschig. Diese Sorten sollten immer nur gekühlt und frisch verarbeitet werden.

 

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