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Was für Gemüse auf den Grill?

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Natürlich freuen wir uns im Angesicht der wärmer werdenden Tage darüber, endlich wieder den Geruch von warmen Sommernächten mit dem von Steak oder Würstchen auf dem Grill vermischen zu können. Doch muss es immer Fleisch sein? Wir wollen ja auch für die Badesaison fit aussehen und uns keinen Frühjahrsspeck anessen. Wie wäre es also mit den gesunden und veganen Kollegen “Gemüse“? Auch hier gibt es zahlreiche Zubereitungs- und Kombinationsmöglichkeiten, die das eintönige Braun auf dem Grill durch eine bunte Mischung ersetzen und ein wahres Geschmackserlebnis liefern!

Welche Gemüsesorten eignen sich überhaupt?

Gegrilltes Gemüse ist ein echtes Highlight auf jeder Grillparty und die Vitaminbomben sind dazu auch noch gesund, dennoch müssen ein paar Tipps und Tricks beachtet werden, damit das Grillgemüse auch allen schmeckt: Bis auf Blattgemüse und Gurken – die aufgrund ihres hohen Wassergehaltes auf dem Grill nur verschrumpeln würden – sind die meisten Gemüsesorten für das Barbecue geeignet. Als beste und beliebteste Klassiker haben sich vor allem Zucchini, Auberginen, Pilze, Paprika, Maiskolben und Kartoffeln hervorgehoben. Aber auch Tomaten, Zwiebeln, Chicorée und Spargel können über dem Grill zu einem echten Gaumenschmaus zubereitet werden!

Zucchini, Spargel, Karotten,  Aubergine und Co richtig grillen

Zucchini, Spargel, Karotten,
Aubergine und Co richtig grillen

Während die südländischen Kürbisgewächse “Zucchini” und “Aubergine” ihren Geschmack am besten entfalten, wenn man ihre Scheiben vor dem Grillen mit dem Saft einer Zitrone oder Limette beträufelt, schmecken Pilze und Mais am besten, wenn man sie vorher mit einer Mischung aus Knoblauch, Salz und Öl bestreicht. Die Paprika besticht auch pur mit ihrem rauchigen Geschmack, den sie durch das Grillen erwirbt und die Kartoffeln kann man, kommen sie frisch vom Rost, nach Belieben mit Kräuterbutter, Kräuterquark oder verschiedenen Soßen genießen.

Tipps und Tricks für’s Gemüsegrillen

Gemüse richtig grillen Tipps

Tipps und Tricks für’s Gemüsegrillen

1. Garzeit beachten: Gemüse hat eine viel kürzere Garzeit als Fleisch! Daher sollte ständig darauf geachtet werden, dass nichts anbrennt. Schwarzes Gemüse sieht nämlich nicht nur blöd aus, es schmeckt auch widerlich und hat alles Gesunde verloren.

2. Nur indirekt grillen: Möchte man Gemüse besonders schonend garen, legt man es in einer Aluschale oder auf ein Alupapier. Dort vertägt es die Hitze besser und die Vitamine bleiben mehr erhalten. Für die stylischen Grillstreifen kann man die gesunden Snacks nach dem Garen für einige Sekunden auf den Rost legen.

3. Raffinierte Öle verwenden: Auch wenn Olivenöl gesünder ist – Raffinierte Öle sind hitzbeständiger und für den Grill besser geeignet. Daher lieber die ölige Kollegen, die aus Sonnenblumen oder Raps gewonnen wurden, zum Einstreichen benutzen!

4. Getrocknete Kräuter verwenden: Da frische Kräuter auf dem Grill schnell verbrennen, sollte beim Würzen auf die getrockneten Versionen zurückgegriffen werden. Gerade für mediterrane Gemüsearten eignen sich hier besonders Rosmarin, Basilikum und Thymian.

Rezeptideen und -inspirationen

Möchte man verschiedene Gemüsearten auf dem Grill haben, lassen sich diese in Scheiben geschnitten am besten auf einem Holzspieß miteinander kombinieren. Hier kann man nach Lust und Laune verschiedene Vitaminbomben aneinanderreihen: Mais-Zucchini-Paprika-Spieße kommen beispielsweise besonders bunt daher und sind ein echter Hingucker auf dem Grillbuffet!

Gemüsespieße grillen

Gemüsespieße grillen

Zudem kann man Gemüse auch perfekt mit anderen gesunden Zutaten wie beispielsweise Ziegenkäse variieren: Bei Feta-Tomate-Taschen können in die Aluverpackung neben den Grundzutaten noch Zwiebeln, Oliven, Öl und Gewürze ihren Platz finden. 5 Minuten auf dem Grill und danach kann das Geschmackserlebnis genossen werden – aber Vorsicht: Pusten nicht vergessen!

 

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Redaktion

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