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Putenbrust – Wie lange im Backofen?

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Putenbrust erfreut sich in Restaurants, aber auch in der eigenen Küche größter Beliebtheit. Das hat viele Gründe: Sie sättigt, hilft beim Muskelaufbau und eignet sich fantastisch für Low-Carb-Diäten. Außerdem lässt sich das milde, zarte Fleisch mit zahlreichen Beilagen und Gewürzen kombinieren. Wir verraten, wie du Putenbrust im Ofen zubereiten kannst.

Wie lange gart Putenbrust im Ofen?

Um Putenbrust im Ofen zuzubereiten, heizt du zunächst den Ofen auf 220 Grad vor. Wasche das Fleisch und tupfe es mit Küchenpapier trocknen. Anschließend wird es von allen Seiten kräftig gesalzen. Die Putenbrust wird in den meisten Fällen bei 180 Grad gegart. Bei Umluft reichen 160 Grad aus, bei Gas entspricht dies der zweiten bis dritten Stufe.

Putenbrust im Ofen im Bräter zubereiten

Putenbrust im Ofen im Bräter zubereiten

Gar ist die Putenbrust, wenn sie eine Kerntemperatur von 75 bis 80 Grad erreicht hat. Das kannst du mit einem Bratenthermometer in der Mitte des Fleisches messen. Je nach Dicke des Fleisches kann das zwischen 30 und 60 Minuten dauern: eine ganze Putenbrust wird vielleicht sogar länger als eine Stunde garen, während dünne Filetscheiben nur 25 Minuten benötigen.

Wie Putenbrust kross und saftig wird

Putenbrust enthält kaum Fett. Deshalb kann sie bei hohen Temperaturen und einer zu langen Garzeit leicht austrocknen. Du kannst das verhindern, indem du den Boden deiner Auflaufform oder eines hohen Backbleches schon im Vorfeld etwa ein bis zwei Millimeter mit Wasser bedeckst. Die Putenbrust wird dann daraufgelegt. Wenn du während des Garens das Gefühl hast, dass die Putenbrust trotzdem austrocknet, kannst du sie mit Bratensaft oder Brühe übergießen.

Putenbrust für noch mehr Saftigkeit mit Soße bzw. Brühe übergießen

Putenbrust für noch mehr Saftigkeit mit Soße bzw. Brühe übergießen

Besonders saftig wird Putenbrust in einem Römertopf, wo sie unter geschlossenem Deckel schmoren darf. Kurz vor Ablauf der Garzeit nimmst du den Deckel ab und lässt das Fleisch nachbräunen. Wenn du dir zusätzlich zum zarten Fleisch eine krosse Haut wünscht, empfiehlt es sich, die Putenbrust nicht zu salzen, sondern mit Salzwasser zu bestreichen.

Putenbrust aus dem Ofen – und was dazu?

Ein Vorteil des zarten, milden Putenfleisches ist, dass du es nach Belieben würzen kannst und so immer neue Geschmacksvarianten zauberst. Sehr gut eignen sich zum Beispiel Meersalz, bunter Pfeffer, edelsüßem Paprika und verschiedene Kräuter. Durch bestimmte Gewürzmischungen kannst du auch asiatische, mediterrane oder extra scharfe Versionen kreieren.

Besonders gut passt zur Putenbrust ein Salat, zum Beispiel mit Bohnen, Kirschtomaten und Zwiebeln. Auch gern gesehen sind als Beilagen Reis, Spaghetti, Spätzle oder eine Gemüsepfanne. Reste deiner Putenbrust kannst du in dünne Scheiben schneiden und am nächsten Tag als Aufschnitt für das Brot verwenden.

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Olivia

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