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Schnelles Brot mit Trockenhefe – Rezept, Zutaten und Zubereitung

Brot Trockenhefe Rezept

Mal wieder keine Zeit gehabt, zum Bäcker zu gehen? Selbstgebackenes Brot schmeckt ohnehin besser! Wenn da nicht die Hefe wäre … Ein gutes Brot mit Sauerteig und Hefe braucht einfach Zeit. Denn die Hefe muss arbeiten, damit das Brot fluffig, weich und lecker wird. Zumindest war das bei Oma und der Frischhefe immer so. Unser Tipp: Trockenhefe!

Schnelles Brot mit Trockenhefe

Zutaten für ein 500g-Brot

– 500 g französisches Baguettemehl (wahlweise 405, Weizen oder Dinkel)
– 10 g Salz
– 1 Päckchen Trockenhefe
– 330 ml Wasser

Französisches Baguettemehl ist ein relativ fein ausgemahlenes Mehl, das von der Hefe leicht verdaut werden kann. Bei Hefe handelt es sich um einen Pilz, der Kohlenhydrate verdaut und dabei Gas erzeugt – deshalb wird das Brot mit Hefe so weich. Weniger fein ausgemahlene Mehle mit einem höheren Ballaststoffanteil werden von der Hefe nicht so schnell verdaut, daher braucht das Brot für die gleiche “Fluffigkeit” eine sehr viel längere Zeit zum Gehen. Als Gehen oder Aufgehen bezeichnen wir den Zeitraum, während dem die Hefe ihre Arbeit tut und der Brotteig sein Volumen wenigstens verdoppelt.

Zubereitung: Der Teig

Löse die Trockenhefe in etwas handwarmem Wasser auf und lasse die Mischung für etwa 15 Minuten an einem warmen Ort stehen. In der Zeit wird die Trockenhefe “wach”: Die getrockneten Pilzkulturen verbinden sich mit dem Wasser und fangen an, zu arbeiten. Du nutzt die Zeit, um schon einmal das Mehl mit dem Salz zu mischen und deine übrigen Utensilien bereitzulegen.

Nach den fünfzehn Minuten gibst du die wache Hefe in das übrige Wasser und verrührst die Mischung. Bitte jetzt in das Mehl gießen, einmal ordentlich durchmengen und wieder stehen lassen. Diesmal gibst du der Hefe 35 Minuten Zeit, um sich in der Mischung zurecht zu finden. Dann faltest du den Teig mehrmals zusammen, drehst ihn herum und lässt ihn noch einmal etwa eine Viertelstunde an einem warmen Ort gehen. Nutze die Zeit und heize deinen Backofen schon einmal vor! 240 Grad Celsius Umluft sind ideal.

Ofenfertiges Brot

Nach der Viertelstunde schneidest du den Brotlaib mit einem Bäckermesser an der Oberfläche ein. Dein Teigling ist ziemlich rund geworden und hat die sichtbaren Falten verloren, die Oberfläche ist gedehnt. Damit das Brot sich beim Backen noch weiter ausdehnen kann und nicht unkontrolliert reißt, ritzt du die Oberfläche an. Ein Schnitt sollte einmal über den gesamten Durchmesser gehen, davon ausgehend machst du kleinere diagonale Schnitte. Wenn die Oberfläche vom Teigling ungefähr so aussieht wie die Wasseradern auf einem Buchenblatt, ist das ideal. Aber vielleicht magst du ja auch andere Muster …

Backzeit: 30 Minuten

Du platzierst den Teigling auf dem Backblech, das du im Ofen ebenfalls auf 240 Grad Celsius vorgeheizt hast. Stelle eine feuerfeste Schale mit etwa 500 ml Wasser daneben. Das Blech schiebst du auf der unteren Schiene in den Ofen. Und da lässt du bei 240 Grad Celsius für 30 Minuten. Warum Wasser? Du willst, dass dein Brot eine leckere Kruste bekommt. Die Luftfeuchtigkeit, die im Ofen durch das verdampfende Wasser entsteht, sorgt dafür. Nach 30 Minuten nimmst du das Blech aus dem Ofen. Sei vorsichtig mit dem heißen Wasser! Du lässt dein Brot kurz ruhen und auskühlen, bevor du es anschneidest. Sollte dein Ofen (und das ist ganz normal) nicht immer ganz normgerecht einheizen, kontrollierst du erst einmal, ob das Brot überhaupt gar ist: Klopfe möglichst mittig auf den Boden. Klingt es hohl, ist dein Brot fertig. Bei einem dumpfen Geräusch darf es noch ein paar Minuten im Ofen bleiben.

 

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