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Auf Vorrat kochen: Essen vorbereiten und einfrieren

Auf Vorrat kochen, um später Zeit zu sparen – mit einem großen Gefrierfach allein ist es nicht getan. Welche Gerichte schmecken auch wieder aufgewärmt?

Die Vorbereitung einiger Rezepte ist so aufwendig und langwierig, dass es einfach praktisch ist, größere Portionen zu kochen und einzufrieren. Allgemein gilt dabei: Umso mehr Feuchtigkeit eine Speise hat, umso besser eignet sie sich fürs Einfrieren und Auftauen. Welche Gerichte sind besonders beliebt? Und welche Gefahren birgt das Einfrieren?

Richtig einfrieren bewahrt Genuss

Bei Temperaturen von -18 °C bleiben Nährstoffe, Geschmack und Konsistenz lange erhalten. Bis zu drei Monate können die meisten zubereiteten Speisen in der Gefriertruhe aufbewahrt werden. Welche Gerichte eignen sich am besten für die Gefriertruhe?

Suppen und Eintöpfe

Mit einem sehr hohen Feuchtigkeitsanteil sind Suppen bestens dafür geeignet, eingefroren zu werden. Von Hühnersuppe bis zur Tomatensuppe oder einem leckeren Gulasch gilt dabei: Zunächst im Topf abkühlen lassen, dann verpacken, mit Datum und Namen beschriften und ab in die Gefriertruhe. Sollte eine Suppe mit Reis serviert werden, wird dieser wenn möglich nicht mit eingefroren, sondern beim Aufwärmen separat gekocht und später dazu serviert. Nudeln, Reis und Co. separat zuzubereiten ist nicht aufwendig und bewahrt den gewissen Biss.

Aufläufe

Leckere Lasagne, Hackfleisch-Schafskäse-Auflauf oder Gemüse-Auflauf: Nachdem die Aufläufe eingefroren wurden, kannst du diese im Ofen wieder aufwärmen. Im Gegensatz zur Suppe sind Nudeln, Reis und Co. nur schwer separat zuzubereiten. Bei einer Lasagne könnte das Einfrieren also dazu führen, dass die Nudelschichten sehr weich werden. Und auch Reis ist nach dem Aufwärmen matschig – vielleicht lieber eine Soße statt einen Auflauf einfrieren?

Soßen und Brühen

Bolognese, Carbonara oder auch Chili con/sin Carne sind sehr gut für den Gefrierschrank geeignet. Wie bei einer Suppe gilt es, die Soßen erst abkühlen zu lassen und nach dem Auftauen Beilagen separat zuzubereiten. Noch ein paar frische (oder gefrorene) Kräuter beizugeben, verleiht dem aufgewärmten Gericht einen besonders leckeren Geschmack. Eine Fleisch- oder Gemüsebrühe selbst aus frischen Zutaten zu kochen ist sehr aufwendig und ein langwieriger Prozess. Mit der Hilfe des Gefrierfachs genügt es, die Arbeit nur ein paarmal pro Jahr in Kauf zu nehmen.

Gefahr durch Mikrowellen und Minusgrade?

Ob süße oder herzhafte Tarte, Pfannkuchen oder Fischfilets – im Prinzip können alle Gerichte eingefroren werden. Ein Risiko besteht lediglich, wenn Speisen häufig aufgetaut werden, da sich während der Einfrier- und Auftauphasen Bakterien vermehren können. Feuchtigkeit leitet Wärme und Kälte sehr gut. Lebensmittel mit einem geringeren Feuchtigkeitsanteil sind darum schlechter für den Frost geeignet und auch Reis, Nudeln und Bohnen können schnell an Biss verlieren. Nudeln vor dem Einfrieren nur al dente zu kochen oder bissige Reissorten, wie Basmati oder Jasmin-Reis zu nutzen, sollen Abhilfe schaffen. Allgemein ist es allerdings schmackhafter, diese frisch zuzubereiten.

Fans der Mikrowelle schwören auf die Zeitersparnis. Verschiedene Untersuchungen haben allerdings gezeigt, dass die Zubereitung in der Mikrowelle Einfluss auf unseren Körper haben kann. Am besten schmecken Gerichte, wenn diese nach dem Einfrieren so langsam wie möglich aufgetaut und in einem Topf, der Pfanne oder im Ofen erhitzt werden.

Wie schädlich ist die Mikrowelle?

 

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